Leobener Volkspartei will das "Alte Rathaus" aus dem Dornröschenschlaf wecken

ÖVP-Stadtrat Reinhard Lerchbammer, Pressesprecher Martin Strobl (v.l.).
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LEOBEN. "Der Dornröschenschlaf des Kongresszentrums und der Rathauspassage am Leobener Hauptplatz muss bald ein Ende haben", fordern ÖVP-Stadtrat Reinhard Lerchbammer und Pressesprecher Martin Strobl. Seitens der Stadtgemeinde vermisse man konkrete Initiativen, daher haben sich Mitglieder der Leobener Volkspartei mit Unternehmern und Meinungsbildnern an einen Tisch gesetzt und ein Konzept erarbeitet.
Für die Umgestaltung des Kongresszentrums in ein Tagungs- und Veranstaltungszentrum mit flexibler Raumgestaltung sind Architekten gefordert. "Das Ziel muss es sein, dass im Zentrum von Leoben eine moderne Infrastruktur für Veranstaltungen jeder Art geschaffen wird", betonte Strobl.

Platz für Jungunternehmer
Wesentlich konkreter sind die Pläne der Leobener ÖVP für die leerstehende Rathaus-Passage. "Die Stadtgemeinde plant, Geschäfte im Erdgeschoss anzusiedeln. Es ist ein Fehler, einen Gegenpol zum Einkaufszentrum LCS zu schaffen", erklärte Lerchbammer. Viel mehr Sinn mache es aus seiner Sicht, die leerstehenden Räumlichkeiten Jungunternehmern zur Verfügung zu stellen.
Lerchbammer: "Büroflächen für junge Unternehmer in zentraler Lage, das kann das ,Alte Rathaus‘ beleben. Allerdings nur unter gewissen Voraussetzungen, da gehören entsprechende Förderungen dazu."

Förderungen der Stadt
Laut den Vorstellungen der Leobener Volkspartei sollen diese Räumlichkeiten Jungunternehmern als Starthilfe dienen und für ein Jahr kostenlos nutzbar sein. "Wir denken da an Unternehmen mit maximal drei Personen. Das ist eine aktive Wirtschaftsförderung für Firmengründungen. Auch eine Kooperation mit der Montanuniversität ist angedacht. Absolventen könnten in Leoben in ihre berufliche Selbstständigkeit starten."

Fluktuation ist wichtig
Die Nutzung der Räumlichkeiten will Lerchbammer begrenzen: "Maximal zwei Jahre, so wird das ,Alte Rathaus‘ permanent durch Jungunternehmer bespielt. Während im ersten Jahr keine Miete verlangt wird, sind bei der Weiternutzung die vollen Mietkosten zu bezahlen." Zusätzlich zu den Büroflächen soll es einen gemeinsam nutzbaren Konferenzraum geben, sowie eine moderne Infrastruktur mit Zentraldrucker, Internet und Telefon.
"Mit diesem Zentrum für Jungunternehmer kann Leoben als Wirtschaftsstandort punkten. Es ist ein Modell, mit dem man fähige Leute in der Stadt hält und Kommunalabgaben lukrieren kann", sind Lerchbammer und Strobl überzeugt.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar von Wolfgang Gaube

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