Operation JOKER
Österreichweiter Zugriff gegen illegales Glücksspielnetzwerk

Den österreichischen Behörden ist ein erfolgreicher Schlag gegen das illegale Glücksspiel gelungen.
  • Den österreichischen Behörden ist ein erfolgreicher Schlag gegen das illegale Glücksspiel gelungen.
  • Foto: Symbolfoto: Anatoli_Fotolia
  • hochgeladen von Wolfgang Gaube

Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben vollzogen mehr als 300 Finanz- und Polizeibeamte an 36 Standorten Hausdurchsuchungen sowie fünf Festnahmen wegen des Verdachts der Verbrechen der Abgabenhinterziehung im Ausmaß von mehr als 1,6 Millionen Euro.

Die Staatsanwaltschaft Leoben führt seit Herbst 2018 gemeinsam mit der Steuerfahndung für das Finanzamt für Gebühren, Verkehrssteuern und Glücksspiel ein Ermittlungsverfahren gegen derzeit 24 Beschuldigte. Diese stehen im Verdacht, seit Juli 2014 vor allem in Ostösterreich ein Glücksspielnetzwerk aufgebaut und die Einnahmen aus dem Betrieb der illegalen Glücksspiellokale über zahlreiche in- und ausländische Scheinfirmen verschleiert zu haben, wodurch der Republik Österreich Steuereinnahmen in der Höhe von zumindest 1,6 Millionen Euro entgingen.

Erfolgreicher Einsatz

Am 22. Mai 2019 wurden nach intensiven Ermittlungen über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben von Beamten der Steuerfahndung, der Finanzpolizei, des Bundeskriminalamts, des Einsatzkommandos Cobra und der WEGA an 36 Örtlichkeiten in der Steiermark, Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und dem Burgenland Hausdurchsuchungen durchgeführt sowie fünf Beschuldigte festgenommen. Beim Zugriff konnten unter anderem Bargeld in Höhe von rund 250.000 Euro, Edelmetalle im Wert von rund 130.000 Euro, 533 illegale Glücksspielautomaten sowie zahlreiche Unterlagen und Datenträger, die nunmehr auszuwerten sind, sichergestellt werden.

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