EU-Schule BG/BRG Leoben Neu
„Unsere Schüler sollen europafit sein“

Freuen sich über die Zertifizierung des BG/BRG Leoben Neu als "Botschafterschule des Europäischen Parlaments": Direktorin Eva Tomaschek, Juniorbotschafterin Lena Brunner, Seniorbotschafterin Professorin Gerlinde Lick und Juniorbotschafterin Anja Ruppnig (v.l.).
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  • Freuen sich über die Zertifizierung des BG/BRG Leoben Neu als "Botschafterschule des Europäischen Parlaments": Direktorin Eva Tomaschek, Juniorbotschafterin Lena Brunner, Seniorbotschafterin Professorin Gerlinde Lick und Juniorbotschafterin Anja Ruppnig (v.l.).
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Als erste AHS in der Obersteiermark wird das BG/BRG Leoben Neu als „Botschafterschule des Europäischen Parlaments“ zertifiziert.
LEOBEN. „Wir möchten unseren Schülerinnen und Schülern Lust auf Europa mitgeben, sie sollen europafit sein und unsere Schule mit einem Demokratieverständnis und Bewusstsein für Europa verlassen. Daran zu arbeiten ist wichtig, denn die jungen Menschen sollen in und für die EU mitreden können, aktiv werden und mitgestalten.“ So umschreibt Professorin Gerlinde Lick, EU-Seniorbotschafterin der Schule, das Ziel, welches das Neue Gymnasium als EU-Schule verfolgt und deshalb verstärkt Themen rund um die EU in den Unterricht einfließen lässt.

Juniorbotschafterinnen als Bindeglied

Transportiert werden diese Themen nicht nur von den Lehrern bzw. der Seniorbotschafterin, sondern von den beiden Juniorbotschafterinnen Lena Brunner und Anja Ruppnig aus der 7 A. „Sie sind ein wichtiges Bindeglied zu den Schülern. Themen werden leichter akzeptiert durch andere junge Menschen“, wissen Gerlinde Lick und Direktorin Eva Tomaschek.
„Wir interessieren uns sehr für die EU. Wir jungen Menschen sind darin aufgewachsen und uns ist oft nicht bewusst, welch hohes Privileg das ist. Unser Ziel ist es, dass unsere Mitschüler realisieren, wie wichtig die EU ist, sei es im Hinblick auf Erasmus-Projekte, Reise- und Arbeitsmöglichkeiten und vieles mehr“, betonen Lena Brunner und Anja Ruppnig. EU-Themen, die die Schüler besonders interessieren, seien Möglichkeiten, sich aktiv ins EU-Geschehen einzubringen, Klima-, Daten- und Konsumentenschutz, Schüleraustausch oder Migration. „Hier setzen wir mit der Information an, hier holen wir die Schüler ab“, sagt Gerlinde Lick.

Sechs Kriterien zu erfüllen

Beworben hat sich das BG/BRG Leoben Neu im Schuljahr 2018/19 als EU-Botschafterschule. Sechs aufwändige Kriterien mussten für eine positive Evaluierung erfüllt werden. „Wir haben etwa ein EU-Team an der Schule gebildet und die Senior- sowie Juniorbotschafterinnen ernannt“, erklärte Gerlinde Lick. Diese nahmen an Seminaren und Fortbildungsveranstaltungen teil und es wurde ein EU-Infostand in der Schule errichtet. „Die Umsetzung des Programmes als EU-Botschafterschule fand in Form einer Wanderausstellung zum Thema Europa, einem Workshop sowie der Teilnahme an der ‚Zukunftswerkstatt Europawahl‘ im Congress Leoben statt“, so Lick weiter.

Positive Evaluierung

Nachdem alle Kriterien zur vollsten Zufriedenheit erfüllt worden waren, erfuhr das EU-Team nach der Evaluierung im Juni, dass das BG/BRG Leoben Neu die Zertifizierung zur „Botschafterschule des Europäischen Parlaments“ erhält. „Diese Zertifizierung ergänzt hervorragend unseren Status als Unesco-Schule“, freut sich Direktorin Eva Tomaschek. Verliehen wird die Zertifizierung in Form einer Plakette am 30. September in einem feierlichen Akt im Haus der Europäischen Union in Wien.

INFO

Das Programm "Botschafterschule" ist ein europaweites Programm des Europäischen Parlaments und wurde in Österreich vom Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie dem Zentrum Polis im Jahr 2017 umgesetzt. Derzeit nehmen österreichweit 63 Schulen der Sekundarstufe II aus unterschiedlichen Schultypen daran teil. Um den Status der Botschafterschule zu behalten, müssen die Schulen ihre Arbeit im Programm fortsetzen und werden jährlich evaluiert.

Ziel: Mit dem Programm soll ein stetig wachsendes Netzwerk von Schulen, Lehrkräften und Schülern geschaffen werden. Um Teil davon zu sein, müssen die Schulen im Rahmen des Unterrichts das Bewusstsein für die europäische parlamentarische Demokratie und die Werte der Unionsbürgerschaft stärken.

Die Vorteile des Programms für die Schulen:

Kostenlose Seminare für Lehrkräfte in den Mitgliedstaaten und in Brüssel oder Straßburg
Kostenloses interaktives und innovatives Lehrmaterial
Möglichkeit der Teilnahme am Programm Euroscola und dem Europäischen Jugend-Event in Straßburg
Austausch mit den Mitgliedern des Europäischen Parlaments im Rahmen von Schulbesuchen, Debatten und Online-Aktivitäten
Partnerschaften mit anderen europäischen Schulen, die ebenfalls Teil des Netzwerkes sind

Autor:

Astrid Höbenreich-Mitteregger aus Leoben

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