Viele Pläne für die Stadt und ihre Kirche

Stadtpfarrer Markus Plöbst hat viele Pläne und Ideen für den Umbau und die Erneuerung der Stadtkirche Leoben.
  • Stadtpfarrer Markus Plöbst hat viele Pläne und Ideen für den Umbau und die Erneuerung der Stadtkirche Leoben.
  • hochgeladen von Wolfgang Gaube

LEOBEN. Die Restaurierung der Kirche St. Xaver ist abgeschlossen, das Studentenheim "Collegium Jacobinum" ist eröffnet, dennoch hat Stadtpfarrer Markus Plöbst viele weitere Pläne für "seine" Kirche – und für "seine" Stadt.

Unterkunft und Betreuung

Die Idee einer "Notschlafstelle" besteht in Leoben seit längerem. Institutionen, die sich der Betreuung von Menschen in sozialen Schwierigkeiten widmen, orten massiven Handlungsbedarf. "Wir werden in der Pfarre Lerchenfeld ein Haus für soziale Notfälle einrichten, es könnte ,Franziskus-Haus‘ heißen. Im Souterrain des Pfarrhofes ist dafür genügend Platz, wir könnten dort an die 20 Hilfesuchende unterbringen", berichtet Stadtpfarrer Plöbst. Den Begriff "Notschlafstelle" verwendet er bewusst nicht, denn es soll mehr als eine temporäre Bleibe sein: "Wir wollen Menschen in Not nicht nur eine Unterkunft geben, sie sollen auch eine entsprechende Betreuung erhalten."
Diese Betreuung soll dann im Pfarrhof Leoben-Waasen erfolgen, der zu einem "Haus der Kirche" mit sozialen Einrichtungen, die der Kirche angehören, umgestaltet wird. Unter anderem soll dort ein Regionalzentrum der Caritas entstehen. "Hier sollen die Menschen, denen wir in Lerchenfeld Unterkunft geben, Rat und Hilfe finden.

Baustart 2018

Noch einmal zurück zu den Plänen für den Pfarrhof in Leoben-Waasen: Der Baustart für das "Haus der Kirche" hätte bereits im September erfolgen sollen, doch da hat es einige Verzögerungen gegeben. Plöbst: "Da gibt's noch Unsicherheiten, die wir mit dem Bauamt der Diözese Graz-Seckau abklären müssen. Die Architekten im Planungsausschuss arbeiten intensiv daran. Ich bin guter Dinge, dass wir heuer noch zu einer guten Lösung kommen werden und das Projekt dann im Jahr 2018 starten können."

Fixpunkt der Jugendszene

Unter einen Hut gebracht werden dort soziale Einrichtungen der Diözese und Kirche, ebenso verschiedene Institutionen der Caritas. "Leoben wird das vorhin angesprochene Regionalzentrum der Caritas bekommen, das ist bestimmt eine Aufwertung für die Stadt", erklärt Monsignore Plöbst. Platz finden werden dort die Schuldnerberatung, wie auch die Ehe- und Familienberatung, die derzeit in der Innenstadt, in der Homanngasse, ein eher verstecktes Dasein führt. "Der Pfarrhof soll wieder an die Pfarre Waasen zurückgegeben werden", sagt der Stadtpfarrer.
Das "Spektrum" als Fixpunkt der Jugendszene wird natürlich erhalten bleiben, ebenso Räumlichkeiten für Konzerte. "Aber wir müssen nachdenken, wie wir den Veranstaltungssaal auch für andere Zwecke nutzen können", betont Plöbst. Nachdenken müsse man allerdings auch über eine Neuausrichtung der Jugendarbeit, die nicht nur in geschlossenen Räumen, sondern auf der Straße stattfinden müsse.

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