Die "Causa Pilsner" bleibt ein Thema

Leopold Pislner (2.v.l.) bei der Wahlwerbung in der Leobener Innenstadt.
  • Leopold Pislner (2.v.l.) bei der Wahlwerbung in der Leobener Innenstadt.
  • Foto: Mark Freimann
  • hochgeladen von Wolfgang Gaube

LEOBEN. "Sachlich im Sinne der Bevölkerung zu arbeiten und leistungsorientiertes Handeln in den Vordergrund stellen": So lautete der Appell des Leobener Bürgermeisters Kurt Wallner zu Beginn der Sitzung des Gemeinderates der Stadt Leoben. Der vorletzten Zusammenkunft des Stadtparlaments in dieser Zusammensetzung, eine Gemeinderatssitzung folgt noch nach der Wahl Ende März.
Die ersten beiden Tagesordnungspunkte - Mitteilungen des Bürgermeisters sowie die Fragestunde - wurden ohne lange Diskussionen abgehandelt.
Für Gesprächsstoff - nicht nur unter den Zuschauern - sorgte der Auftritt von Leopold Pilsner. Der von Bürgermeister Kurt Wallner fristlos entlassene Geschäftsführer von Gesellschaften mit städtischer Beteiligung fuhr mit schweren Geschützen auf.
"!ch ersuche dem Gemeinderat mitzuteilen, welche Aufträge gegen meine Person bisher und ob neue weitere Aufträge, betreffend Verfolgung, Ermittlung und Perlustrierung erteilt wurden", frage Pilsner. Darüber hinaus wollte er auch wissen, wer der Auftraggeber sei und wohin Rechnungen fakturiert werden, um welche Summe es gehe und wer diese bezahle.
Die Antwort von Bürgermeister Wallner war kurz und bündig: "Es wurden keine Aufträge von meiner Seite erteilt."

Pilsner äußerte darüber hinaus die Frage, betreffend einer im Gewerbepark eingemieteten Firma. Deren Geschäftsführer hat angeblich Selbstanzeige erstattet, es soll überhöhte Rechnungen an eine von Pilsner geführte Gesellschaft gegeben haben. Pilsners Verteidiger hat - so Leopold Pilsner in der Sitzung des Gemeinderates - Informationen, dass in zeitlichem Zusammenhang mit dieser Selbstanzeige ein Gespräch mit dem Firmenchef und Bürgermeister Wallner stattgefunden haben soll. Weiters behauptete Pilsner, dass diese Firma seitdem keinen Mietzins an die Gewerbezentrum GmbH entrichtet. Er nannte die Summe von 20.000 Euro. In diesem Zusammenhang wollte Leopold Pilsner wissen, ob dieser Firma ein wirtschaftlicher Vorteil versprochen wurde, im Fall dass man ihn im Ermittlungsverfahren belaste.
Bürgermeister Kurt Wallner zu dieser Anfrage: "Das ist nicht Sache des Gemeinderates, sondern Sache der Gerichte, die in einem Rechtsstaat entscheiden."

Mehr Informationen zur Wahl für den Bezirk Leoben.
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