Niklasdorf
Ein kunstvolles Kreuz für die Dreifaltigkeitskapelle

Glücklich über die "neue" Kapelle: Gabriele Habsburg-Lothringen, Stadtpfarrer Monsignore Markus Plöbst, Bgm. Johann Marak und Künstler Georg Brandner (v.l.).
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Nach 50 Jahren restaurierte Georg Brandner die Werktagskapelle in der neuen Pfarrkirche in Niklasdorf. Das neue Kreuz und die seitlich angebrachten Assistenzfiguren symbolisieren die Dreifaltigkeit.

NIKLASDORF. „Aus einer Idee ist ein wunderbares Projekt entstanden", sagte Stadtpfarrer Monsignore Markus Plöbst bei der Segnung der in Dreifaltigkeitskapelle umbenannten Räumlichkeit in der neuen Pfarrkirche in Niklasdorf. Die Sanierung der mittlerweile 50 Jahre alten Werktagskapelle ist wirklich etwas Besonderes geworden. Die künstlerische Verantwortung übernahm kein geringerer als der weit über die Grenzen Niklasdorfs bekannte Künstler Georg Brandner. Und wer den „Schurl" kennt, weiß, dass es bei ihm keine halben Sachen beziehungsweise Kleinigkeiten gibt. „Wir wollten die Kapelle mit einem kleinen Kreuz verschönern", erklärt Markus Plöbst den versammelten Kirchgängern und ergänzt: „Geworden ist es schließlich dieses wunderbare Kreuz mit drei Assistenzfiguren, die die Dreifaltigkeit symbolisieren."


Kirchweihfest im Jahr 1971

Schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gab es in Niklasdorf den Wunsch, eine neue, größere Kirche zu bauen und diese auch als Begegnungszentrum zu nutzen. Dieser Wunsch ging mit dem Spatenstich am 13. Juni 1969 in Erfüllung. Nach etwas mehr als zwei Jahren Bauzeit wurde die neue Kirche am 21. November 1971 von Bischof Johann Weber eingeweiht. Die eigenwillige Dachkonstruktion aus Holz erlangte unter dem Titel „Niklasdorfer Knoten" sogar überregionale Berühmtheit. Nach mittlerweile 50 Jahren wurde es aber notwendig, erste Restaurierungen durchzuführen. Der erste Abschnitt wurde am Sonntag mit der Segnung der Dreifaltigkeitskapelle abgeschlossen. Das Kreuz sowie die drei Figuren seitlich davon bestehen aus Glas, das in einem aufwendigen und zeitintensiven Verfahren geschichtet und künstlerisch gestaltet wurde. Das Blau der Wände ist der Gottesmutter Maria und der Farbe des Himmels geschuldet.


Weitere Sanierungsmaßnahmen

Stadtpfarrer Monsignore Markus Plöbst betont, dass die Sanierungsmaßnahmen in diesem Ausmaß nur dank zahlreicher Spenden und weil sich der Künstler Georg Brandner bereit erklärt hat, diesen Auftrag praktisch honorarfrei zu bewerkstelligen, möglich geworden sind. Im zweiten Abschnitt der Sanierungen sollen mittelfristig alle Fenster der Kirche ausgetauscht werden. Auch hier sei man auf Spenden angewiesen. Zu diesem Zweck gibt es in der Pfarre Niklasdorf sogenannte „Bausteinkerzen" für zehn Euro zu kaufen. Am Tag der Segnung der Dreifaltigkeitskapelle kam der sichtlich gut gelaunte Monsignore  abschließend gegenüber den Kirchgängern zum Schluss, dass eigentlich ausreichend Geld vorhanden sein sollte. „Es ist aber im Moment noch oft in den Geldbörsen gut versteckt", fügte er mit einem Augenzwinkern hinzu.

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