1:3-Heimniederlage der Falken: Gastgeschenke der Kapfenberger an St. Pölten

Florian Mader (St.Poelten) kann KSV-Stürmer Dimitry Boele Imbongo (KSV) nur nachsehen.
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  • Florian Mader (St.Poelten) kann KSV-Stürmer Dimitry Boele Imbongo (KSV) nur nachsehen.
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FUSSBALL ERSTE LIGA. Die alte Fußballweisheit „Tore, die man nicht schießt, bekommt man“ mussten die KSV-Fußballer gegen St. Pölten zur Kenntnis nehmen. Dimitry Imbongo - zweimal allein vor St.-Pölten-Torhüter Christoph Riegler - hätte die Kapfenberger in Führung bringen müssen. Einmal schoss er Riegler an (14.), dann ging sein Schuss knapp an der rechten Stange vorbei (35.).
Und zweimal nützten die Gäste den Gegenangriff zum Torerfolg: KSV-Innenverteidiger Manfred Gollner stolperte beim Abwehrversuch an der Strafraumgrenze, Lukas Thürauer nahm des Gastgeschenk dankbar an und netzte zum 0:1 ein.
Beim zweiten Gegentreffer überhob Jefferson Peireira Vieira KSV-Goalie Christoph Nicht, beim Rettungsversuch schlug Gollner den Ball ins eigene Tor, Spielstand 0:2 36.).
Das 0:3 kurz vor dem Pausenpfiff entstand aus einer Unkonzentriertheit in der Kapfenberer Abwehrreihe nach einem Eckball für St. Pölten: Florian Mader knallte den Ball uns kurzer Distanz zum 0:3 ins Tor (45.).
Nach dem Seitenwechsel weinte sogar der Himmel, ein kurzer Regenschauer brachte ein wenig Abkühlung ins Fekete-Stadion, in dem zum Anpfiff hochsommerliche Temperaturen von 32 Grad Celsius gemessen wurden. Kapfenberg hatte mehr Spielanteile und machte mehr Druck. Ein Kopfball von Imbongo nach einem Eckball verfehlte nur knapp das Tor (58.).
In der 69. Spielminute durften die 1.000 KSV-Fans doch noch jubeln: Imbongo flankte in den Strafraum, Torhüter Riegler verfehlte den Ball, Sergei Armani erzielte das Tor zum 1:3.
Nur eine Minute später wieder Toralarm: Der Treffer des KSV-Katalanen Arimany wurde vom (schwachen) Schiedsrichter Manuel Schüttengruber nicht anerkannt, er entschied auf Foul am Tormann.
Schade, das hätte das Match noch einmal spannend machen können. Am Ende brachte St. Pölten den Sieg über die Zeit und landete den zweiten Auswärtssieg in Folge.

Stimmen nach dem Spiel:
KSV-Trainer Kurt Russ: Wir haben heute Geschenke ausgeteilt, das hat uns mit drei Treffern in Rückstand gebracht. Wir konnten zwar noch ein Tor aufholen, aber heute hat uns das Glück gefehlt. Dumme Fehler haben uns um einen Punktegewinn gebracht, den Chancen nach wäre heute ein Remis verdient gewesen.

St.-Pölten-Trainer Karl Daxbacher: Wir haben gewusst, dass uns heute ein schweres Match erwartet. Kapfenberg hat kompakte Typen im Angriff, wir konnten heute aber gut dagegenhalten. In der ersten Spielhälfte haben wir Glück gehabt, dass wir nicht in Rückstand geraten sind. Wir konnten die Fehler der Kapfenberger nützen. In der zweiten Halbzeit sind wir sehr unter Druck gekommen, waren am Ende aber verdiente Sieger. Ich freue mich über den zweiten Auswärtserfolg in Serie, wir müssen jetzt aber auch einmal zu Hause punkten.

Dimitry Imbongo: Andi Lasnik und Marco Perchtold haben uns heute sehr gefehlt, aber wir haben es heute selbst in der Hand gehabt, das Spiel für uns zu entscheiden. Ich habe meine Möglichkeiten heute nicht nützen können. Aber ich hoffe, dass mir das am Freitag gegen den FAC besser gelingt.

KSV-Präsident Erwin Fuchs: Unser Auftritt in den ersten 45. Minuten war zum Schämen, nach der Pause ist es für uns besser gelaufen, aber es sollte heute wohl nicht sein, das müssen wir zur Kenntnis nehmen. Wie auch die enttäuschende Leistung von Schiedsrichter Schüttengruber, der vor allem unsere Stürmer nicht korrekt behandelt hat.

Sky Go Erste Liga, 5. Runde: Freitag, 14. August: Kapfenberger SV 1919 vw. SKN St. Pölten 1:3 (0:3). Fekete-Stadion 1.000, SR Schüttengruber.

Torfolge: 0:1 (15.) Thürauer, 0:2 (36.) Vieira, 0:3 (43.) Mader 1:3 (69.) Arimany

Gelbe Karten: Yatsuzuka, Haas, Imbongo bzw. Grasegger, Stec

KSV: Nicht - Yatsuzuka (46. Meusburger), Bubalovic, Gollner, Haas - Ritscher - Flecker (46. Nutz), Fahrnleitner, Frieser - Arimany, Imbongo

St. Pölten: Riegler - Stec, Huber, Grasegger, Holzmann - Brandl, Mader (61. Wisio), Thürauer, Ambichl - Vieira (84. Schagerl), Segovia (88. Mosböck)

Nächste Runde: Freitag, 21. August, 18.30 Uhr: FAC vs. KSV 1919.


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