Auf den Spuren des Goleadors

Von einem Trainingslager in Barcelona nicht mehr weit entfernt: Nachwuchskicker Oliver und sein Vater Michael Häuselhofer.
  • Von einem Trainingslager in Barcelona nicht mehr weit entfernt: Nachwuchskicker Oliver und sein Vater Michael Häuselhofer.
  • hochgeladen von Peter Wagner

NIKLASDORF, BARCELONA. Nachwuchskicker Oliver Häuselhofer vom ATuS Niklasdorf vergeht im Moment die Zeit fast zu langsam. Kein Wunder, Anfang Februar, also in rund 80 Tagen, hebt er mit elf anderen Nachwuchstalenten zu einem dreiwöchigen FußballTrainingslager nach Spanien ab. „Möglich wurde diese wohl einmalige Chance nach unserem Fußballcamp im Sommer“, erzählt sein Vater und Obmann des ATuS Niklasdorf, Michael Häuselhofer. Die Fußballschule Tecnofutbol mit Sascha Gasthuber als Managing Director gibt den bei verschiedenen Sommercamps entdeckten Talenten die Möglichkeit, unter professionellen Bedingungen drei Wochen lang zu trainieren – und trotzdem nebenbei das Lernen nicht zu vernachlässigen. „Ziel des Projekts ist es, den Kindern das Berufsbild „Fußballprofi“ zu vermitteln. Das bedeutet, trainieren und lernen unter einen Hut zu bringen!“, erklärt Gasthuber.

Trainingsintensität

Ein weiterer wichtiger Aspekt im Trainingslager ist die Ernährung. Dafür zeigt sich der Ex-ÖFB-Nationalspieler und nunmehriger Trainer Paul Scharner verantwortlich, der die Nachwuchskicker neben Gasthuber nach Spanien begleiten wird. Die Trainingsintensität ist mit zwei Einheiten pro Tag ziemlich hoch und wird dem Nachwuchs alles abverlangen. Vormittags wird mit den österreichischen Trainern gearbeitet und am Nachmittag stehen die Kinder mit spanischen Trainern am Platz. „Von welcher Akademie die spanischen Trainer kommen, ist aufgrund der Unruhen in Katalonien leider noch nicht ganz klar. Es ist durchaus möglich, dass wir von Barcelona nach Valencia ausweichen müssen“, erzählt Gasthuber und ergänzt: „Aber aufgrund meines guten Netzwerks handelt es sich auf jeden Fall um Profis aus dem spanischen Nachwuchsbereich!“ Oliver freut sich aber so oder so auf dieses Abenteuer. Für die Chance, drei Wochen wie ein Profi trainieren zu können, steigt er sogar zum ersten Mal in ein Flugzeug. Also dann, guten Flug und viel Erfolg!

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