Bei ihm läuft es nicht verkehrt

Zweimal Silber, einmal Bronze: Peter Wassermann war bei der Rückwärtslauf-WM sehr erfolgreich.
  • Zweimal Silber, einmal Bronze: Peter Wassermann war bei der Rückwärtslauf-WM sehr erfolgreich.
  • Foto: KK
  • hochgeladen von Wolfgang Gaube

Um zwei „Silberne“ hat Peter Wassermann seine WM-Medaillensammlung erweitert. Er gewann bei der Weltmeisterschaft im Rückwärtslaufen, die in Lleida (Spanien) stattgefunden hat, über 100 Meter und 200 Meter jeweils Silber.
Vor zwei Jahren ist Peter Wassermann erstmals bei einem Wettkampf im Rückwärtslaufen gestartet. „Retro-Running“ heißt es in der Fachsprache. 2010 fand in Kapfenberg die Weltmeisterschaft statt, der Neo-Rückwärtsläufer aus St. Michael ist auf Anhieb mit dem österreichischen Team zur Bronzemedaille gelaufen.
„Der tolle Bericht in der WOCHE hat mich inspiriert, in dieser Sportart weiterzumachen'“, sagt der passionierte Tennisspieler, der seine Fitness auch in der Leichtathletik unter Beweis stellt. Vor der WM in Spanien hat Wassermann täglich zwei Stunden trainiert. Zuerst beim Bundesheer in seiner Heimatstadt St. Michael, dann beim Polizeisportverein in Leoben-Lerchenfeld. Hier hat er in Maximilian Erker seinen Mentor gefunden. „Er hat mich auf den Tag X perfekt vorbereitet“, sagt der Retrorunner.
Erlaubtes Doping
Der Tag X war für Peter Wassermann der Start bei der Weltmeisterschaft in Lleida. Diesmal nicht im Team, sondern als Einzelstarter. „Wie in Kapfenberg habe ich vor dem Start noch die Fotos meiner Enkel Dominik und Raphale betrachtet, die ich im Rucksack hatte. Symbolisch sind die Beiden mitgelaufen. Und sie haben mir, wie schon im Fekete-Stadion, Glück gebracht“, berichtet Wassermann. Sehr wohl, denn der 63-Jährige schaffte in der internationalen 4x400-Meter Staffel Bronze, im Bewerb Masters +41 über 100 Meter und 200 Meter erreichte er jeweils den zweiten Platz und wurde Vizeweltmeister. Besiegt nur vom Italiener Giorgio Brizzi. Über 100 Meter fehlten Wassermann, der wie beim 200-Meter-Lauf in Führung lag, nur fünf Zehntelsekunden auf Gold.
Das will er bei der nächsten Weltmeisterschaft in zwei Jahren nachholen: „Brizzi ist zwar acht Jahre jünger als ich, aber der Italiener ist zu besiegen. Und vielleicht steht Peter Wassermann dann wieder im Kapfenberger Fekete-Stadion auf dem Stockerl, denn die Steirer sind ein heißer Favorit auf die WM-Vergabe.

Autor:

Wolfgang Gaube aus Leoben

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