Fussball 2. Liga
Die KSV-Schlussoffensive kam wieder zu spät

 David Sencar (KSV) und Baris Ekinger (A.Klagenfurt)
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  • David Sencar (KSV) und Baris Ekinger (A.Klagenfurt)
  • Foto: GEPA pictures/ Wolfgang Grebien
  • hochgeladen von Wolfgang Gaube

2. LIGA. Wie sich die Bilder gleichen: Bei der 1:2-Heimspielniederlage gegen Lafnitz kam die KSV-Schlussoffensive zu spät, beim heutigen 1:2 gegen Austria Klagenfurt erwachten die Kapfenberger ebenfalls erst in der letzten Viertelstunde aus ihrer Letargie. Fazit: Die Kärntner entführten mit Treffern aus zwei Standardsituationen drei Punkte aus dem Fekete-Stadion, Kapfenberg liegt nach vier Runden mit nur einem Zähler am 15. und vorletzten Tabellenplatz.

Kapfenberg geriet früh in Rückstand

Die Freude von KSV-Präsident Erwin Fuchs über seine neue Funktion im Bundesliga-Aufsichtsrat (er ist einer der beiden Stellvertreter des neuen Aufsichtsratsvorsitzenden Philip Thonhauser) wurde alsbald vom Spiel seiner KSV-Falken getrübt. Nach zögerlichem Beginn übernahmend die Gäste aus Klagenfurt, angetrieben von dem fulminaten Offensiv-Duo Okan Aydin und Darijo Pecirep, alsbald das Kommando. In der 15. Spielminute konnte KSV-Torhüter Patrick Krenn nach einem Kopfball von Ivan Saravanja mit einem großartigen Reflex die Führung der Gäste verhindern.

Ein Eckball, ein Freistoß

Doch zwei Treffer aus Standardsituationen brachten die KSV-Elf (dieses Mal wieder mit David Sencar in der Startformation) in Rückstand. Nach einem Eckball von Aydin kam der Ball zu Pecirep, der zur verdienten Führung der Klagenfurter einschoss (20.). Kurz darauf das 0:2: Ivan Saravanja versenkte einen Freistoß (über die schlecht formierte KSV-Mauer) im Tor (24.).
Die vor dem Tor harmlosen Kapfenberger konnten gute Möglichkeiten durch Paul Mensah (32.), David Sencar (33.) und Lukas Skrivanek (41.) leider nicht nützen. Sie schlichen in der Halbzeitpause mit hängenden Köpfen und einem Zwei-Tore-Rückstand in die Kabine.

Fuliminante Schlussoffensive

Nach dem Seitenwechsel verteidigten die Klagenfurter geschickt ihren Vorsprung, die KSV-Mannschaft agierte im Angriff zu unentschlossen. Dennoch hätte – aus Kapfenberger Sicht – das Glück ein Vogerl sein können. Einen Skrivanekschuss meisterte Austria-Torhüter Zan Pelko (65.), der eingewechselte Levon Elishvili vergab eine Chance nach einem Eckball (71.), Sencar scheiterte zwei Mal an Pelko (90.), der in der Nachspielzeit eingewechselte Leo Mikic verpasste ebenfalls eine Topchance auf den Ausgleich (92.).
Nach vier Runden hat die Kapfenberger Mannschaft nur einen Zähler auf ihrem Konto, auf sie und das Trainerteam um Kurt Russ wartet noch viel Arbeit, damit die Falken in dieser Saison flügge werden.

Stimmen nach dem Spiel

KSV-Trainer Kurt Russ: Der Ärger ist riesengroß, in der ersten Halbzeit haben wir einiges vermissen lassen und waren nicht im Spiel. Erst als uns das Wasser bis zum Hals gestanden ist, haben wir so gespielt, wie wir es eigentlich vorgehabt hatten. Positiv waren die letzten 20 Minuten, schade, dass sich die Mannschaft nicht selbst belohnt hat.

KSV-Kapitän David Sencar: Der Wille ist da, aber wir wachen immer erst auf, wenn wir im Rückstand sind. Wir müssen von Beginn an auf dem Platz präsent sein.

KSV-Spieler Levan Eloshvili: Wenn wir noch zehn Minuten gespielt hätten, dann hätten wir bestimmt noch ein Tor geschossen. Nächste Woche müssen wir in Dornbirn unbedingt drei Punkte machen.

Klagenfurt-Trainer Robert Micheu:
Wir hätten gut und gerne 3:0 führen können, aber wie es im Fußball so ist, haben wir es selbst noch einmal spannend gemacht.

4. Runde HPYBET 2.Liga: KSV 1919 vs. Austra Klagenfurt, Freitag, 16 August 2019 – 19:10 Uhr, Franz-Fekete-Stadion 700, SR Sadikovski 1:2 (0:2). Torfolge: 0:1 Pecirep (20.), 0:2 Saravanja (24.), 1:2 (77.) Eloshvili

KSV 1919: Krenn – Lang, Kralj, Horvath, Kotzegger (89. Mikic) – Sencar, Makovec – Skrivanek, Bingöl (71. Elosvili), Mensah – Zubkov
Austria Klagenfurt: Pelko – Freissegger (45. Greil), K. Gkezos, Saravanja, Jaritz – Markoutz (61. Ekincier), P. Gkezos – Aydin, Hütter, Rusek – Pecirep (69. Zubak)
Gelbe Karten: Horvat, Bingöl, Makovec, Kralj bzw. Freissegger, Greil, Ekincier
Die nächsten Spiele:
Samstag, 24. August, 18 Uhr: FC Dornbirn 1913 ­ – KSV 1919
Freitag, 30. August, 19.10 Uhr: KSV 1919 –SV Ried

Autor:

Wolfgang Gaube aus Leoben

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