100 km-Marathon auf Skijaks
Wolfgang Judmaier bei Paddelevent in Estland

Wolfgang Judmaier nahm am Paddelmarathon über 100 Kilometer in Estland teil und wurde "Sieger der Herzen".
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  • hochgeladen von Astrid Höbenreich-Mitteregger

Das Trofaiacher ASK-Skijak-As Wolfgang Judmaier nahm am größten Rudermarathon Europas in Estland teil und wurde als einziger Skijakfahrer "Sieger der Herzen".

TROFAIACH/VÖRU. Jedes Jahr am dritten Wochenende im April findet auf dem Fluss Võhandu der größte Rudermarathon der Welt statt – der Võhandu Marathon, an dem üblicherweise mehr als 1.500 Boote mit über 3.000 Personen an Bord teilnehmen.
Heuer ging der Marathon bereits in seine 16. Saison und nach coronabedingter Verschiebung fanden sich nun wieder an die 1.200 Boote mit fast 2.500 Teilnehmern aus 24 Ländern in über 25 Kategorien ein, um die vorgegebene Strecke von 100 km in der Sollzeit von 24 Stunden zu bewältigen. Neben Ein- und Mehrsitzerkajaks, Rafts, Kanus, Schlauchbooten waren auch Stand-up-Paddler am Start und erstmalig gab es auch eine Skijak-Klasse.

Sieger der Herzen

Und der einzige Teilnehmer dabei war der Trofaiacher Wolfgang Judmaier, der die Massen in seinen Bann zog und als „Sieger der Herzen“ in 12 Stunden und 57 Minuten als 329. die Strecke meisterte. Judmaier: „Es war ein tolles, aber anstrengendes Erlebnis! 70 km der Strecke sind stehendes Flachwasser und nur 30 km fließend mit einigen Abfällen – aber ich wurde von allen Teilnehmern angetrieben und großartig unterstützt!“

Familienpaddeltag am Trabochersee

Für die Skijaksportler des ASK Raiffeisenbank Trofaiach geht es nun aber weiter, denn für diese Saison planen Judmaier und Co. zahlreiche Events und Befahrungen, ab sofort kann man Skijak selbst versuchen, denn im neuen „Austria Skijak Center“ am Trabochersee gibt es jeden Mittwoch ab 18 Uhr die Gelegenheit dazu. Und am 3. Juli startet ab 15 Uhr wieder der beliebte „Familienpaddeltag“ am Trabochersee. Informationen zu den Veranstaltungen gibt’s online bzw. bei Michis Seeschenke.

Anfänge der Skijak-Bewegung

In den 1980er- und 90er-Jahren hatten die Skijaksportler des ASK Raiffeisenbank Trofaiach für Furore und Bewegung gesorgt.
„Schon Christus ging übers Wasser“ lautete damals ein ins Spirituelle gehender Spruch. Es erfolgten hochsportliche Aktivitäten wie Ärmelkanalüberquerung, Befahrung des Gesäuse-Einganges auf der Enns, Erstbefahrungen in ganz Europa zwischen Polarkreis und Balkan-Halbinsel, sowie viele Erlebnisse und Aktivitäten, die auf einer tollen Gemeinschaft und totalem Freizeitspaß basierten.

Der Skijaksport lebt!

Jetzt im 4. Jahrzehnt der Skijakbewegung in Trofaiach bzw. des mit dem ASK wohl letzten aktiven Skijakklubs weltweit hat sich die Aktivitätspalette ebenso vermindert wie die Anzahl der Aktivsportler. Nichtsdestotrotz scheint bei dem „letzten Häuflein aufrechter Wassergeher“ der Drang nach Bewegung auf und ums Wasser ungebrochen. Die Teilnahme am weltweit längsten Paddelmarathon in Estland beweist einmal mehr: Der Skijaksport lebt! Und verbindet Generationen.

Wolfgang Judmaier nahm am Paddelmarathon über 100 Kilometer in Estland teil und wurde "Sieger der Herzen".

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