Der Partnertag der Abfallwirtschaft in Leoben lieferte "brandheiße" Informationen

Gemeinsam für mehr Sensibilisierung: Eva Tomaschek (Direktorin des Neuen Gymnasiums), Bürgermeister Kurt Wallner, Elisabeth Giehser und Andreas Schuh (Elektroaltgeräte-Koordinierungsstelle), Alfred Krenn (Geschäftsführer vom Abfallwirtschaftsverband Leoben), Alfred Lackner (Leiter der Abfallwirtschaft Trofaiach) und Ingrid Winter (Referatsleiterin Abfallwirtschaft und Nachhaltigkeit beim Land Steiermark).
  • Gemeinsam für mehr Sensibilisierung: Eva Tomaschek (Direktorin des Neuen Gymnasiums), Bürgermeister Kurt Wallner, Elisabeth Giehser und Andreas Schuh (Elektroaltgeräte-Koordinierungsstelle), Alfred Krenn (Geschäftsführer vom Abfallwirtschaftsverband Leoben), Alfred Lackner (Leiter der Abfallwirtschaft Trofaiach) und Ingrid Winter (Referatsleiterin Abfallwirtschaft und Nachhaltigkeit beim Land Steiermark).
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LEOBEN. Informieren, motivieren und sensibilisieren – auf diese drei wichtigen Aspekte fokussierten sich die Verantwortlichen und Mitwirkenden des Partnertages der Abfallwirtschaft 2018 in Leoben. Diese Veranstaltung wurde ins Leben gerufen, um für die Bevölkerung einen Informationstag mit Experten der Entsorgungswirtschaft zu gestalten. Dieses Mal stand der Partnertag, der am Hauptplatz stattfand, ganz im Zeichen des Sammelns und Recycelns von Altbatterien und Akkus. Neben Informationsständen sorgten auch Studierende der Montanuniversität sowie Schüler des Neuen Gymnasiums Leoben mit Experimenten für mehr Bewusstsein bei der Bevölkerung.

Alltägliche Gefahr bei falschem Umgang

Immer noch viel zu oft wird die Gefahr, die von Batterien und Akkus ausgeht, unterschätzt – dabei können die Energiequellen brandgefährlich sein: Egal ob in Smartphones, Elektrogeräten oder Akkus von E-Fahrrädern, Lithium-Batterien und Akkus können sich entzünden oder gar explodieren – die Folgen davon sind verheerend wie zuletzt ein durch ein E-Fahrrad ausgelöster Großbrand in Trofaiach gezeigt hat. Dabei sind Lithium-Batterien und Akkus mittlerweile in fast allen Alltags- und Haushaltsgeräten – vom Handy, über den Stabmixer bis zum Akkubohrer oder dem E-Bike – enthalten.  

Acht geben beim Laden von Akkus

"Akkus sollten immer unter Aufsicht und auf einem nicht brennbaren Untergrund geladen werden", mahnt Alfred Krenn, der Geschäftsführer des Abfallwirtschaftsverbandes Leoben. Christian Schreyer, der Geschäftsführer des Dachverbandes der steirischen Abfallwirtschaftsverbände, ergänzt: "Auch auf Deformierungen sollte geachtet werden. Der Sturz mit einem E-Bike kann Auswirkungen auf einen Akku haben und dieser in Folge unberechenbar werden. Uns ist es ein Anliegen, die Bürger zu informieren, ohne Panik zu machen."

Wichtige Rohstoffe

Mindestens genauso wichtig wie die sorgsame Aufbewahrung und der richtige Umgang mit Altbatterien und Akkus ist aber auch die ordnungsgemäße Entsorgung. Viel zu häufige landen diese im Restmüll, wo sie sich ebenfalls leicht entzünden können.
Dabei sind Batterien und Akkus recyclebar und enthalten wertvolle Rohstoffe. "Im Sinne der Kreislaufwirtschaft sollte auf einen sorgfältigen Umgang mit den Ressourcen geachtet werden", betonte Elisabeth Giehser, die Geschäftsführerin der Elektroaltgeräte-Koordinierungsstelle (EAK). Nur so können Rohstoffe wie Blei, Kobalt und Nickel durch Recyclingverfahren wieder rückgewonnen werden und der Ressourcenverbrauch schließlich reduziert werden.

Richtige Entsorgung

Altbatterien und Akkus können im Altstoffsammelzentrum abgegeben werden bzw. auch in den Sammelboxen, die in vielen Lebensmittel- und Drogeriemärkten aufgestellt sind. Im Altstoffsammelzentrum werden sie in eigenen Batteriefässern aufbewahrt, die strengen Richtlinien unterliegen, um eine Entzündung zu vermeiden. 
Bei der Aufbewahrung und Entsorgung von Lithium-Batterien und Akkus gilt es laut Elektroaltgeräte-Koordinierungsstelle folgende wichtige Punkte zu beachten: 

Beachte:
• Passendes Ladegerät
• Unter Aufsicht laden
• Batterien und Akkus sind recyclebar
• Beim Lagern und vor dem Entsorgen Batteriepole abkleben

Vermeide:
• Hohe Temperaturen
• Nähe zu brennbaren Materialien beim Laden
• Bei Erhitzung der Geräte Acht geben
• Nicht in den Restmüll werfen

Autor:

Verena Riegler aus Leoben

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