Sanierung gelungen
Die Climacraft hat wieder Kraft

Marcus Köhl, Eigentümer des Kälteanlagenbauers Climacraft.
  • Marcus Köhl, Eigentümer des Kälteanlagenbauers Climacraft.
  • Foto: Klaus Pressberger
  • hochgeladen von Wolfgang Gaube

Die Sanierung der Kälteanlagenfirma Climacraft mit Sitz in Traboch läuft exakt nach Plan.

TRABOCH. Gute Nachrichten gibt es aus dem Gewerbepark Traboch, konkret von der Firma Climacraft. Das Unternehmen musste Anfang Februar dieses Jahres nach einem Zahlungsausfall eines Großauftraggebers in der Höhe von rund 960.000 Euro Insolvenz anmelden. „Wir konnten die erste Auflage des Sanierungsplans erfüllen, das Unternehmen wird fortgeführt“, berichtet Climacraft-Chef Marcus Köhl. Der Kälteanlagenbaumeister hat 2006 die Climacraft GmbH gegründet, die sich auf den Verkauf und die Installation von maßgeschneiderten Klimaanlagen spezialisiert hat. Climacraft zählt nach wie vor zu den führenden Anbietern im Bereich Klimatechnik in Österreich. Als Dienstleister für Kühlen, Heizen, Entfeuchten und Lüften werden Privat- und Gewerbekunden wie auch Kunden der Industrie vorwiegend in der Steiermark sowie in ganz Österreich betreut.

Gute Auftragslage

Trotz Coronakrise hat das Unternehmen eine gute Auftragslage. „Wir sind gesundgeschrumpft“, sagt Köhl, von den Großaufträgen habe man sich verabschiedet und wickle jetzt mit einer halbierten Belegschaft von zwölf Mitarbeitern kleinere Projekte ab. „Unsere Kunden haben in der schwierigen Zeit nach der Anmeldung der Insolvenz zu uns gehalten. Vor allem im Bezirk Leoben haben wir großartige Unterstützung durch viele Aufträge bekommen, die Rückmeldungen auf unsere Arbeit waren durchwegs positiv. Das hat uns sehr geholfen, so können wir hoch motiviert die Firma aus der Krise führen“, betont Köhl.

Klage wird eingebracht

Der Climacraft-Chef hat die ausstehende Forderung an den südsteirischen Generalunternehmer noch nicht abgeschrieben. Gemeinsam mit der Hausbank will er den Klagsweg beschreiten, nachdem eine außergerichtliche Einigung gescheitert ist. Climacraft hatte für ein Büroprojekt in Wien eine Klimaanlage installiert. „Die Anlage ist seit November 2019 in Betrieb und läuft, der Generalunternehmer sagt aber, dass er die volle Funktionsfähigkeit erst im Sommer beurteilen kann“, berichtet Köhl. Deshalb wurden ihm bislang nur ein Drittel der vereinbarten Kosten abgegolten, was letztlich bei Climacraft zu einem Liquiditätsengpass geführt hat. Bei Climacraft hofft man, dass bis 2021 die Angelegenheit ein gutes Ende gefunden hat.

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