Tourismusverband Leoben
Erzherzog Johann als Werbebotschafter für die Region um Leoben

Mit dem neuen Werbebegleiter,Erzherzog Johann auf Spuren und Trends: Kammerobmann Andreas Steinegger  bei der Vollversammlung des TV Leoben-Niklasdorf mit Astrid Baumann und Robert Herzog (v.l.).
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  • Mit dem neuen Werbebegleiter,Erzherzog Johann auf Spuren und Trends: Kammerobmann Andreas Steinegger bei der Vollversammlung des TV Leoben-Niklasdorf mit Astrid Baumann und Robert Herzog (v.l.).
  • Foto: TV Leoben-Niklasdorf
  • hochgeladen von Wolfgang Gaube

Erzherzog Johann begleitet zukünftig Gäste als Werbebotschafter durch "seine" Region rund um Leoben.

LEOBEN. Bei der Vollversammlung des Tourismusverbandes Leoben-Niklasdorf präsentierten die Vorsitzende Astrid Baumann und Geschäftsführer Robert Herzog einen Rückblick auf das Jahr 2019, sowie die Strategien und Marketingkonzepte für die nächsten Jahre. Während das touristische Jahr 2019 mit einem Rekordwert an Ankünften (55.441) und daraus resultierenden 117.433 Nächtigungen sehr gut abgeschlossen, präsentierte sich das Jahr 2020 bis dato – aus bekannten Gründen – wie eine Hochschaubahn. Ankünfte und Nächtigungen waren zu Beginn des Jahres auf einem weiteren Rekordkurs (Zuwachs rund 17 Prozent), so zeigt die Statistik nach dem Lockdown, ein Minus von rund 45 Prozent.   

Verstärkte Werbemaßnahmen

Die Entscheidungsträger des Tourismusverbandes gaben ein Sonderbudget von 50.000 Euro  frei. Mit diesen zusätzlichen Geldmitteln werden Werbemaßnahmen für die Beherbergungsbetriebe in der Region – hauptsächlich im Onlinesegment und in Printmedien – umgesetzt.
Um in der verstärkt österreichweiten Werbeflut nicht unterzugehen wurde nun ein neues Werbesujet mit einer sehr bekannten Persönlichkeit kreiert. Niemand geringer als Erzherzog Johann – er gilt immerhin als Gründer der Montanuniversität Leoben und Vater des wirtschaftlichen Aufstiegs der Region rund um den Erzberg – soll zukünftig die Werbelinie der Tourismusregion Leoben-Niklasdorf begleiten. „Wir müssen uns mit der Bewerbung unserer Region neu positionieren, um in der zurzeit herrschenden Angebotsflut auch wahrgenommen zu werden", sagte Herzog.

Region mit vielen Attraktionen

Es werden Ausflugsziele, die Vielzahl der Kulturveranstaltungen und natürlich die zahlreichen Möglichkeiten der Naturschauspiele – immer im Zusammenhang mit den Beherbungsbetrieben – in Form von Packages beworben. Wanderziele und Radfahrtipps, entlang des Murradweges bis hin zum bekannten Grünen See, gelten als die Hotspots für Urlaubsbuchungen. „Auch dem wollen wir Rechnung tragen und mit einem neuen Beschilderungssystem auf die vielen Angebote unserer Betriebe im Umfeld des Murradweges hinweisen", erklärte Baumann die weiteren Aktionen des Tourismusverbandes. 

         
Regionale Produkte und Angebote

Mit engen Kooperationen und Netzwerken, vor allem mit den Stadtgemeinden Leoben und Niklasdorf, sowie der Hochsteiermark und dem Steiermark Tourismus, werden Angebote gebündelt und die touristische Infrastruktur ausgebaut. Auch weitere Netzwerke werden für den Tourismus zukünftig wichtig sein. Seit einiger Zeit findet ein intensiver Gedankenaustausch mit der regionalen Landwirtschaft und dem Kammerobmann der Landwirtschaftskammer Andreas Steinegger statt. Steinegger hielt bei der Vollversammlung den Gastvortrag mit dem Thema „Tourismus in der Landwirtschaft – neue Wege erkennen“: „Wichtig ist uns, dass unser wertvoller Naturraum so erhalten bleibt und es aber dafür die Wertschätzung gibt und vor allem die Umsichtigkeit der Nutzer, egal ob Wanderer oder Radfahrer. Wenn sich alle an bestimmte Regeln halten, gibt es für alle Beteiligten nur Gewinner." Daraus ergebe sich auch eine gute Symbiose, in der regionale Produkte und Angebote eine wichtige Rolle spielen.

Urlaub am Bauernhof

In diesem Segment versucht der Tourismusverband neue Partner zu finden, um die Bewirtschaftung mit regionalen Produkten lukrativer zu machen. Eine touristische Nutzung in Form von „Urlaub am Bauernhof“ ist ein weiterer Schritt. Denn gerade solche Einheiten stehen zurzeit am Urlaubzettel der Österreicher ganz weit oben.  „Im Gegensatz zu den großen Tourismusregionen müssen wir kleinere Brötchen backen", sagte Herog, „aber dafür sind die gehaltvoller, ehrlich und vor allem mit dem notwendigen Abstand perfekt zu genießen.“ 

Mehr Infos unter www.erlebnis-leoben.at

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