137. Leobener Wirtschaftsfrühstück
Gemeinsames Frühstück "aus Liebe zum Menschen"

Wirtschaftsfrühstück beim Roten Kreuz Leoben: Bezirksgeschäftsführer Josef Himsl, Bezirksstellenleiter Franz Valland, Vizepräsidentin Andrea Leodolter und Organisator Siegfried Nerarth (v.l.).
42Bilder
  • Wirtschaftsfrühstück beim Roten Kreuz Leoben: Bezirksgeschäftsführer Josef Himsl, Bezirksstellenleiter Franz Valland, Vizepräsidentin Andrea Leodolter und Organisator Siegfried Nerarth (v.l.).
  • Foto: Klaus Pressberger
  • hochgeladen von Verena Riegler

Beim 137. Leobener Wirtschaftsfrühstück präsentierte sich dieses Mal das Rote Kreuz Leoben als Gastgeber. 

LEOBEN. Eine Bezirksstelle und drei Ortsstellen mit rund 400 Mitarbeiter, die für mehr als 54.000 Menschen im Rot-Kreuz-Bezirk Leoben die rettungs- und sanitätsdienstliche Versorgung sichern: Das 137. Leobener Wirtschaftsfrühstück fand heute beim Roten Kreuz Leoben statt, dessen Bezirksstelle sich seit mittlerweile elf Jahren auf dem "Rotkreuz-Platz 1" in Leoben befindet. "Zum Glück hatte da jemand eine ganz gute Idee, diesen Platz umzubenennen. Die eigentliche Adresse Schlachthofgasse 5 wäre doch nicht ganz so passend", schmunzelte Franz Valland, seit elf Jahren Bezirksstellenleiter.

Vielfältige Aufgabenbereiche

Neben Einblicken in die Organisation des Roten Kreuzes Leoben mit der Bezirksstelle Leoben und den drei Ortsstellen in Eisenerz, Mautern und Trofaiach, standen auch die vielfältigen Leistungen im Fokus des heutigen Netzwerktreffens. Schließlich sei vielen Menschen gar nicht bewusst, wie umfangreich das Leistungsspektrum tatsächlich ist. Neben den allgemein bekannten Leistungen wie dem Rettungsdienst, der mobilen Pflege oder Begleitdiensten, wird vom Roten Kreuz eine Vielfalt an weiteren Unterstützungen angeboten. "Auch soziale Dienste, psychosoziale Betreuung, Jugendarbeit, Sicherheit bei Veranstaltungen, aber auch Katastrophendienste – zum Beispiel während der enormen Schneemassen im Winter – und die Verbreitung des humanitären Völkerrechts zählen zu den Aufgaben des Roten Kreuzes", berichtete  Josef Himsl, der Bezirksgeschäftsführer des Roten Kreuzes Leoben. 

Engagement der Mitarbeiter

Möglich ist all das nur, durch das große Engagement der Mitarbeiter: "Die über 30 Hauptberuflichen, die zahlreichen Ehrenamtlich, aber vor allem auch die Zivildiener sind eine wesentliche Stütze unserer Arbeit", betonte Himsl. Umso schwieriger seien geburtenschwache Jahrgänge, weshalb sich Himsl auch für das freiwillige soziale Jahr stark machte.
Als Schwierigkeit erweise sich vor allem die geringe Stundenleistung: "Viele ehrenamtliche Mitarbeiter können durch den steigenden Druck der Arbeitswelt verständlicherweise nicht mehr so viel Zeit für die Rot-Kreuz-Arbeit aufbringen“, betonte Himsl und appellierte deshalb an die Arbeitgeber: "Haben Sie bitte Nachsicht, wenn Ihre Mitarbeiter am Tag nach dem Rettungsdienst vielleicht statt 100 Prozent nur 99,9 Prozent leisten können. Sie haben dafür kompetente Helfer im Haus." 

Aus Liebe zum Menschen

"Bei uns ist jeder willkommen, wir sind über jede Unterstützung dankbar – egal ob finanziell oder ideell", betonte deshalb Franz Valland. Schließlich dürfe man nicht vergessen, dass das Rote Kreuz kein selbstverständlicher Bestandteil der Infrastruktur unseres Landes ist, sondern die Summe des Engagements der öffentlichen Hand, der Mitarbeiter, der unzähligen Mitglieder und Spender – ganz nach dem Motto des Roten Kreuzes "aus Liebe zum Menschen".

Autor:

Verena Riegler aus Leoben

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

6 folgen diesem Profil

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Wirtschaft

Corona-Krise gemeinsam meistern
Hilfe vor Ort mit dem österreichweiten Netzwerk #schautaufeinander

In Ausnahmesituationen wie diesen stehen die Menschen zusammen und helfen sich gegenseitig. Die Regionalmedien unterstützen dies in allen Bundesländern und Bezirken Österreichs mit dem Netzwerk #schautaufeinander. Hier könnt Ihr Dienste suchen oder anbieten, die uns gemeinsam durch diese Krisenzeiten helfen. Du suchst jemanden, der/die notwendige Lebensmittel nach Hause liefert? Du willst dich in deiner Nachbarschaft nützlich machen, oder gibst online Nachhilfe? Dann poste doch deinen...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen