Neuer Nächtigungsrekord in Leoben/Niklasdorf im Jahr 2019

 Die Tourismusverantwortlichen wollen auch in diesen schwierigen Zeiten an die Erfolge vom Vorjahr anschließen und werden mit neuen Ideen  um Gäste werben. 
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  • Foto: Foto Freisinger
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Das Endergebnis des Tourismusjahres 2019 gibt den Tourismusverantwortlichen Anlass zur Freude.

BEZIRK LEOBEN. Gesamt konnten in der Tourismusregion Leoben-Niklasdorf im Vorjahr 117.433 Nächtigungen verzeichnet werden. Dies ist eine Steigerung um knapp 7 Prozent zum Jahr 2018. Auch die Ankünfte erzielten einen Rekordwert von 55.441. Dies bedeutet, dass Gäste einen Durchschnittsaufenhalt von 2,11 Nächten in Leoben verbrachten.
Der Großteil der Nächtigungsgäste kommt aus den östlichen österreichischen Bundesländern Wien, Niederösterreich und Oberösterreich. Aber auch die Steirer selbst sind oft gesehene Gäste in der zweitgrößten Stadt der Steiermark. Aus dem Ausland dominieren Gäste aus Deutschland – und hier speziell aus Bayern. Ungarn, Italiener, Engländer sowie Slowenen und Kroaten runden das Bild der Internationalität ab. 
 

Neue Wege im Tourismus

Für die Zukunft rüstet sich der Tourismusverband Leoben-Niklasdorf mit neuen Angeboten und angepassten Marketingoffensiven. So wird speziell am Onlinemarkt verstärkt um neue Gäste geworben. Auch bei den Themeninhalten werden neue Wege gesucht. Kulturangebote in Verbindung mit sanften Outdooraktivitäten – wie das „Genussradeln“ – werden am Reisemarkt gesucht und gut gebucht. Die neu gestaltete und umfassende Freizeit & Outdoorkarte, die kostenlos im Büro des Tourismusverbandes erhältlich ist, entwickelte sich sowohl bei der einheimischen Bevölkerung wie auch bei den Gästen der Montanstadt zu einem Renner. Der Entwicklung der Region mit dem historischen Hintergrund und dem Gründer der Montanuniversität, Erzherzog-Johann, wird touristisch zukünftig ein größerer Rahmen geboten.

Veranstaltungen als Besuchermagnet

„Viele Veranstaltungen – ob am Hauptplatz beim Sommer Open Air, in der Gartenanlage des Asia Spas mit der Sommerphilharmonie, beim Leobener Weinfest, oder bei den zahlreichen Unterhaltungsveranstaltungen, wie dem Braustadtfest, dem Gösser Kirtag, oder dem traditionellen Oberlandler Kirchtag  auf der Massenburg – ziehen zahlreiche Besucher aus nah und fern an“, betont die Vorsitzende des Tourismusverbandes, Astrid Baumann und ergänzt: „Einen bunten Mix – von den Söhnen Mannheim bis hin zu Semino Rossi – bietet die Montanstadt auch ihren internationalen Studenten.“
 

Stärkung des Kongress-Tourismus

Erwähnenswert sind auch die Operettentage rund um den Jahreswechsel, die immer ein krönender Abschluss, aber auch der Start ins neue (Kultur-) Jahr in dem kleinen und feinen Stadttheater sind. Das Stadttheater – immerhin das älteste bespielte Theater Österreichs – ist und bleibt auch weiterhin der Aufführungsort vieler hochwertiger Kulturveranstaltungen.
Der Umbau des Congresses im Zentrum Leoben wird ebenfalls 2020 in Angriff genommen und bietet beste Zukunftsaussichten in den nächsten Jahren. „Dieser Neubau wird unsere Position als zentrale Anlaufstation für Tagungen und Kongresse weiter stärken und für die ansässigen Betriebe ein zusätzlicher Wirtschaftsfaktor sein“, betont der Geschäftsführer des Tourismusverbandes, Robert Herzog. Gemeinsam mit der Städteachse Bruck an der Mur und Kapfenberg wollen die Tourismusverantwortlichen auch hier neue Wege in der Hochsteiermark beschreiten.

Autor:

Verena Riegler aus Leoben

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