01.10.2014, 08:26 Uhr

Einer gegen alle(s)

Frank Stronach ließ bei seinem Vortrag im Café Mitt'n Drin kein gutes Haar an der Bundesregierung. (Foto: Freimann)

Frank Stronach verkündete in Leoben wieder einmal seine Ideen für Österreich.

LEOBEN. Es gibt jemanden, der in der österreichischen Politik zwei Rekorde aufgestellt hat. Zum einen, der Älteste zu sein, der je ins Parlament gewählt wurde. Zum anderen aber auch derjenige, der am kürzesten geblieben ist: Frank Stronach. Vergangene Woche lockte er rund 50 Besucher ins Café Mitt'n Drin, wo er und die Club- und Parteiobfrau seines Teams Kathrin Nachbaur zum Thema "Zukunft des Wirtschaftsstandortes Steiermark" sprechen sollten. Leider wurde der Titel nicht ganz umgesetzt, anstatt um die Wirtschaft ging es hauptsächlich um politische Themen.

Steuerfreie Firmen
"Firmen werden in Österreich durch hohe Steuern bestraft", sagte Stronach: Daher ist es eines seiner Hauptanliegen, Firmen und Investoren von der Steuer zu befreien. Lediglich 15 Prozent des Umsatzes sollen an Arbeiter weitergegeben und etwa in neue Maschinen investiert werden. Dabei könne sogar ein Plus für die Staatskasse erzielt werden. Als Vorbild hierfür nennt er Schweden.

Bürgervertreter
"Der Bundesrat hat 61 Mitglieder. Die sind alle umsonst": Harte Worte von Stronach. Wenn es nach ihm ginge, würde der Bundesrat abgeschafft und durch sogenannte Bürgervertreter ersetzt. Diese wären neutral und für die Bevölkerung ein direkter Draht zur Politik. Mark Freimann
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