14.10.2017, 20:16 Uhr

Michael Strugl zu Gast in der Montanstadt

Enge Kooperation: Willibald Simma (Aufsichtsratsvorsitzender PCCL), Wilfried Enzenhofer (Geschäftsführer UAR), LH-Stv. Michael Strugl, Martin Payer (CEO PCCL), Wolfgang Kern (CSO PCCL) und Wilfried Eichelseder (Rektor der Montanuniversität Leoben) (v.l.). (Foto: Foto Freisinger)

Der Landeshauptmann-Stellvertreter und Forschungsreferent von Oberösterreich unterstreicht bei seinem Besuch in Leoben die enge Kooperation des Polymer Competence Centers Leoben (PCCL) und des Landes Oberösterreich.

LEOBEN. "Als die wichtigsten Industrieregionen in Österreich besteht zwischen Oberösterreich und der Steiermark eine sehr stabile Achse im Bereich der Forschung und Entwicklung. Das PCCL sticht als ein besonderes Erfolgsbeispiel für eine gute, langjährige Kooperation hervor", betonte Michael Strugl, Wirtschafts- und Forschungsreferent von Oberösterreich, bei seinem Besuch in der Montanstadt.

Enge Kooperation

"Oberösterreich setzt verstärkt auf die Kooperation mit der Steiermark. Diese Zusammenarbeit, von der beide Seiten profitieren, bewährt sich als besonders effizient. Im Jahr 2016 hat das Land OÖ gemeinsam mit der Steiermark erstmalig eine bundesländerübergreifende Förderausschreibung zum Thema Smart Mobility initiiert. Das Modell hat sich als Best Practice bewiesen und wird nun auch von anderen Regionen aufgegriffen", bestärkt Strugl die gute Zusammenarbeit zwischen den Bundesländern.

Langjährige Zusammenarbeit

Vor Ort konnte sich der Landeshauptmann-Stellvertreter von der engen Kooperation zwischen Steiermark und Oberösterreich überzeugen. So werden etwa gemeinsam mit dem oberösterreichischen Unternehmen FACC in langjähriger Zusammenarbeit Leichtbaulösungen erarbeitet. Weiters konnte am PCCL eine international standardisierte Lebensdauerbestimmung für Rohranwendungen entwickelt und damit Wettbewerbsvorteile für die Rohrindustrie generiert werden. Aber auch für den Bereich der Mikroelektronik entwickelt das PCCL im Rahmen des K-Projektes „PolyTherm“ Hochleistungspolymere für deren Einsatz unter thermisch anspruchsvollen Bedingungen.

Polymer Competence Center Leoben (PCCL)

Mit seinem Kompetenzportfolio – reichend von Automotive-, Luftfahrt- und Packaging- bis hin zu Solar- und Photovoltaikanwendungen sowie Elektrotechnik und Mikroelektronik– entwickelte sich das PCCL seit seiner Gründung 2002 zum führenden österreichischen Zentrum für kooperative Forschung im Bereich Kunststofftechnik und Polymerwissenschaften. In enger Kooperation mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft werden Ergebnisse der Grundlagenforschung direkt in die Praxis transferiert und Lösungen für moderne Herausforderungen der Wirtschaft entwickelt. "Das PCCL sieht sich als Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. In zahlreichen langjährigen Kooperationen bringt das PCCL Universitäten und Unternehmen an einen Tisch, um gemeinsam Lösungen für innovative Kunststoffanwendungen zu erarbeiten", betonen Martin Payer und Wolfgang Kern, Geschäftsführer des PCCL. Dabei werden in einzigartiger Weise die Kernkompetenzen des PCCL entlang der gesamten Wertschöpfungskette zur Entwicklung praxisgerechter Lösungen für die Industrie eingesetzt.
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