22.03.2017, 14:40 Uhr

Ö3-Verkehrsaward ging an ASFINAG-Mitarbeiter

ASFINAG-Vorstand Klaus Schierhackl (hinten 2. von rechts), Minister Wolfgang Sobotka (hinten Mitte) neben Abteilungsleiter Heimo Maier-Farkas mit den Preisträgern der Autobahnmeisterei Guggenbach und ihrem Chef, Autobahnmeister Michael Glawogger (vorne, 3. von links) (Foto: ASFINAG)
Die Mannschaft der Autobahnmeisterei Guggenbach/Übelbach erhielt eine Auszeichnung für schnelle und unbürokratische Hilfe: Ö3-Verkehrsaward für schwierigen Einsatz nach Brand im Gleinalmtunnel.

ST. MICHAEL, ÜBELBACH. Für ihren „mutigen und beherzten Einsatz“ beim Brand im Gleinalmtunnel am 4. August 2016 erhielten heute (Mittwoch, 22. März) die Mitarbeiter der steirischen ASFINAG-Autobahnmeisterei Guggenbach/Übelbach eine besondere Auszeichnung. Innenminister Wolfgang Sobotka, ORF-Radiodirektorin Monika Eigensperger und Ö3-Senderchef Georg Spatt überreichten Autobahnmeister Michael Glawogger und seinen Mitarbeitern im Beisein von ASFINAG-Vorstand Klaus Schierhackl den Ö3-Verkehrsaward in der Kategorie Straßenmeisterei.

Sofortmaßnahmen nach der Tunnelsperre

Wegen der Sperre des Tunnels aktivierten die ASFINAG-Mitarbeiter sofort die großräumige Umleitung über die S 35 Brucker Schnellstraße. Noch in der Nacht wurden zwei Baustellen, eine davon direkt im Knoten Bruck, geräumt und provisorisch für den Verkehr adaptiert. Dadurch konnte die schlussendlich drei Wochen anhaltende Sperre des Tunnels optimal abgefedert werden.

Lob vom ASFINAG-Vorstand

Stolz zeigte sich auch Vorstand Klaus Schierhackl: „Unsere Mitarbeiter sorgen wirklich rundum für Verkehrssicherheit. In diesem Fall haben sie rasch und unkompliziert alles getan, um den Menschen vor Ort zu helfen und auch allen anderen Verkehrsteilnehmern schnell eine alternative Route bereitzustellen. Da freut es mich natürlich besonders, dass diese Leistungen auch von so wichtigen Partnern wie Ö 3 ausgezeichnet werden.“

"Heißes Thema"

Der Vorfall war wochenlang „heißes“ Thema in allen österreichischen Medien. Am 4. August 2016 kurz vor 18 Uhr geriet im einröhrigen Gleinalmtunnel auf der A 9 Pyhrn Autobahn etwa zwei Kilometer nach dem Südportal ein zu einem Campingwagen umgebauter Reisebus in Brand. Ein gefährlicher Zwischenfall, der aber aus drei Gründen vergleichsweise glimpflich endete. Alle Verkehrsteilnehmer im Tunnel, auch die betroffenen dänischen Passagiere im Campingwagen, reagierten richtig und flüchteten schnell aus der Tunnelröhre. Die Sicherheitstechnik im Tunnel funktionierte wie vorgesehen, Alarm wurde umgehend ausgelöst und alle Einsatzkräfte – Polizei, Feuerwehr, Rettung und ASFINAG – waren innerhalb kürzester Zeit am Unfallort. Der Tunnel wurde sofort gesperrt, die geflüchteten Verkehrsteilnehmer wurden optimal versorgt. Der Bus brannte bekanntlich vollständig aus, das bis zu 1000 Grad heiße Feuer richtete schwere Schäden am Tunnel an. Innerhalb von nur drei Wochen konnte die ASFINAG diese aber beheben und den Gleinalmtunel wieder für den Verkehr freigeben.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.