26.01.2018, 14:59 Uhr

Steaktest in der Leobener Stadt Meierei: Australien kontra Austria

Es muss nicht nur Burger sein: Isabella Pichler und Martin Neuretter laden zu den Steakwochen in die Stadt Meierei Leoben.

Martin Neuretter und Isabella Pichler legen in ihrer Stadt Meierei Leoben großen Wert auf internationale Qualität.

LEOBEN. Steakwochen in der Stadt Meierei Leoben sind für den WOCHE-Gourmet ein Pflichttermin. Urotz der teilweise in 300-Gramm-Gewichtung angebotenen Fleischstücke muss man nicht zum "Gourmand" werden. Bei der Beilage kann man ja statt Pommes oder Erdäpfelspalten das Röstgemüse wählen. Das übrigens nicht aus dem Tiefkühlsackerl kommt, hier wird auf frisch gekaufte Produkte gesetzt.

Köstlicher Geschmack

Bei unserem Besuch wollten wir den Unterschied zwischen Fleisch aus Austria beziehungweise Australia erschmecken. Das Filetsteak aus Österreich (€ 29,90/200 g bzw. € 38,90/300 g) – es steht auch fast das ganze Jahr über auf der Speisekarte – wurde wie gewünscht "medium rare" gebraten. Ein gut gereiftes Stück, das gut gerastet auf den Teller kam. Köstlich im Geschmack, die (selbst gemachte) Barbecue Sauce war eine harmonische Abrundung. Ebenso harmonisch gestaltete sich die Weinempfehlung: Ein seidiger Blaufränkisch Leithaberg vom burgenländischen Weingut Prieler.
Das Ribeye Steak vom australischen Prime Beef (€ 25,90/220 g bzw. € 32,50/300 g) lag im Vergleich zur heimischen Qualität vorne: Konsistenz, Zartheit, Geschmacksintensität und Saftigkeit waren sensationell.

Noch bis 10. Februar

Weil Küchen- und Stadt-Meierei-Chef Martin Neuretter über den regionalen Tellerrand hinausblickt, bietet er neben Flank-, Ribeye- und Rumpsteaks aus Australien heuer erstmals die Krone vom Iberico-Schwein an. Die wollen wir noch probieren, auch der Brustspitz vom Rind "Brisket sou vide gagart" erscheint uns verkostenswert. Wie auch mein persönlicher "Liebling": Das Filetsteak vom Prime Beef aus Australien! Zu schaffen ist dieses kulinarische Vorhaben, denn die Steakwochen in der Stadt Meierei dauern noch bis Faschingssamstag, 10. Februar. Aber nach dem Aschermittwoch wird gefastet!
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