04.12.2017, 11:06 Uhr

Überbelastung – Abhilfe im Alltag durch Psychotherapie

(Foto: pathdoc/Fotolia.com)

Die Psychotherapeutinnen und -therapeuten des Bezirks schaffen Abhilfe bei körperlicher und seelischer Überlastung.

Überbelastung schleicht sich oft langsam mit ihren Folgeerscheinungen ein. Wir erkennen sie erst dann, wenn der Körper anfängt zu reagieren – zum Beispiel mit Schlafstörung, Müdigkeit, Erschöpfung, Nervosität, Antriebslosigkeit, Schmerzen, Schwindel, Infektionen, Grübelzwang bis hin zu Funktionsstörungen von Organen.
Unser Körper ist gut gerüstet für den Umgang mit kurzfristiger Stressbelastung. Halten ungesunder Stress und Überbelastung aber an, kann es zu einer Entgleisung der psychischen und physischen Stabilität kommen. Sehr oft sind dann Maßnahmen die zur Regeneration und Erholung beitragen, wie ausreichende Ruhephasen, Schlaf, Bewegung, angenehme Freizeitaktivitäten, Entspannung, gesunde Ernährung oder soziale Kontakte, nicht mehr möglich.

Belastung eingestehen

Meist spürt man schon lange, dass die Belastung zu groß ist – psychisch und/oder körperlich – nur gesteht man es sich nicht ein. Was wir geplant und uns vorgenommen haben, müssen wir noch schaffen und erledigen. Dies führt schließlich zu einer Überforderungssituation für Körper, Geist und Seele. Damit verbunden ändert sich (unbewusst) auch unser Verhalten. Wir ziehen uns in uns selbst zurück oder werden reizbar und aggressiv.
Dauert die Überforderungssituation weiterhin an und wir reagieren nicht darauf oder unterdrücken körperliche Warnsignale, kann es zu einer Belastungsstörung kommen, die professioneller Behandlung durch Psychotherapie und eventuell auch medikamentöser Einstellung durch den Facharzt, die Fachärztin für Psychiatrie bedarf.

Mut zur Veränderung

Ein Psychotherapeut unterstützt den Menschen dabei, die Lebenssituation zu reflektieren und auf neue Perspektiven hinzuweisen. Eine Psychotherapie zielt darauf ab, psychische und psychosomatische Leidenszustände und Belastungsreaktionen zu lindern oder zu heilen, innere oder auch zwischenmenschliche Konflikte zu lösen, problematische Verhaltensweisen und Einstellungen zu verändern, aber auch Persönlichkeitsentwicklung und Gesundheit zu fördern. Es geht darum, das richtige „Maß“, welches immer individuell ist, zu finden. Davon profitiert jeder selbst – und dadurch wiederum das soziale Umfeld.
Die langfristigen Folgen von bestehen bleibender Überforderung könnten ansonsten Arbeitsunfähigkeit, Beziehungsstörung und Lustunfähigkeit sein. Um dies zu vermeiden, braucht es Mut zum Hinschauen und Mut zur Veränderung. Dabei steht Ihnen Ihre Psychotherapeutin oder Ihr Psychotherapeut professionell zur Seite.
Im Bezirk Leoben sind das unter anderem die Psychotherapeutinnen Edith Haidacher in Leoben und Gudrun Pichler in Kraubath.


So finden Sie die Psychotherapeutin oder den Psychotherapeuten Ihres Vertrauens:

Adressen und Kontakte der im Bezirk niedergelassenen Psychotherapeuten in freier Praxis:
Steirischer Landesverband für Psychotherapie Bezirk Leoben
www.stlp.at
Tel. 0316/ 372500, E-Mail: office@stlp.at

Beratungszentren:
Institut für Familienberatung und Psychotherapie:
www.beratung-ifp.at/leoben/
Tel. 03842/ 45151, E-Mail: ifp@graz-seckau.at
Homanngasse 7, 8700 Leoben

Psychosoziale Beratungsstelle Libit Leoben
www.rettet-das-kind-stmk.at/joomla/index.php/beratungszentrum-libit-leoben
Tel. 03842/ 47 012, E-Mail: office@libit.at
Vordernberger Straße 7, 8700 Leoben

Suchtberatung Obersteiermark
www.suchtberatung-obersteiermark.at/
Tel. 03842/44474, E-Mail: office@sb-o.at
Krottendorfergasse 1,8700 Leoben

Institut f. Familienförderung- Therapiezentrum für Kinder, Jugendliche, Erwachsene
www.familienfoerderung.at
Tel. 03842/42220, E-Mail: office@familienfoerderung.at
Roseggerstraße 15, 8700 Leoben
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