15.11.2016, 14:40 Uhr

Weihnachtszauber in der Adventstadt Leoben

Bürgermeister Kurt Wallner, Organisator Erwin Freisinger, "Christkind" Eva Rockenschaub, Obmann des Tourismusverbandes, Anton Hirschmann und Andrea Moder, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes (v.l.)

Am Freitag, 25. November, öffnet die Adventstadt Leoben ihre Pforten. Auch eine Schokoladenwerkstatt ist heuer dabei.

LEOBEN. Wenn weihnachtliches Flair in der Luft liegt, süße Düfte in die Nase steigen, herrliches Kunsthandwerk zu erwerben und das Christkind höchstpersönlich unterwegs ist, kann es sich nur um die Adventstadt Leoben handeln. Der weit über die Bezirksgrenzen hinaus beliebte Weihnachtsmarkt am Hauptplatz öffnet am Freitag, dem 25. November, um 17 Uhr seine Pforten.
Dass die Adventstadt das Zentrum Leobens bis 23. Dezember in eine Zauberwelt verwandelt, dafür sorgen neben den vielen Ständen, die Geschenkideen und allerlei Köstliches anbieten, die glitzernde Fassadenbeleuchtung, aber auch der klingende Weihnachtsbaum, der täglich von 17 bis 20 Uhr zu jeder vollen Stunde erklingt.

Nikolaus, Krampus und Christkind

Zudem lockt ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit rund 70 Programmpunkten, die die Organisatoren Erwin Freisinger und Citymanager Anton Hirschmann zusammengestellt haben. Dazu gehören die Weihnachtsbühne, der Besuch vom Nikolaus, das Krampustreiben, der Tag der Engel am 8. Dezember, die Märchenwanderung und das Weihnachtsschwimmen in der Mur mit dem Christkind. Dieses wird heuer übrigens zum zweiten Mal von der Trofaiacherin Eva Rockenschaub verkörpert, die sich schon wieder auf ihre Rolle freut. "Es ist wunderschön zu sehen, wie glücklich das Christkind die Kinder macht. Für mich ist das eine besondere Zeit und eine tolle Erfahrung", sagt die 19-jährige Studentin, und fügt lachend hinzu: "Es ist auch lustig, was die Kinder alles über das Christkind wissen wollen. Ob es einen Pyjama trägt und ob es wirklich fliegen kann."

Schokoladenwerkstatt

Neu ist heuer in der Adventstadt die Schokoladenwerkstatt. "Inspiriert dazu hat uns ein Besuch am Münchner Weihnachtsmarkt, wo es eine solche Werkstatt ebenfalls gibt", ließ Freisinger einblicken. Auf die jungen Besucher warten außerdem das Christkindlpostamt, die Christkindlbackstube, Pferdekutschenfahrten und das schon traditionelle Riesenrad. Besonders stimmungsvoll wird für Groß und Klein die Fackelwanderung auf die Massenburg.

Tourismusfaktor

Die Veranstalter erhoffen sich auch heuer wieder jene Besucherzahl, die im letzten Jahr erreicht wurde, nämlich 200.000. Andrea Moder, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Leoben, betonte, dass sich der Weihnachtsmarkt längst zu einem wesentlichen Tourismusfaktor etabliert habe und enorm wichtig für Handel und Wirtschaft sei. "Wir können immer wieder große Gruppen, die von auswärts anreisen, bei uns begrüßen", so Moder. Bürgermeister Kurt Wallner - von der Gemeinde fließen rund 150.000 Euro in die Adventstadt ein - hob hervor, dass nicht nur das Zentrum der Stadt zu einer Wintermärchenwelt wird, sondern die Gemeinde auch weihnachtliche Grüße in die Stadtteile aussendet, und zwar in Form von geschmückten Weihnachtsbäumen.
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