15.01.2018, 09:21 Uhr

Winter-Gebietsübung der Bergrettung Vordernberg

Mehr als 50 Bergretter aus Leoben, Mautern, Trofaiach und Vordernberg trainierten am Präbichl gemeinsam für den Ernstfall. (Foto: Bergrettung Vordernberg)

Mehr als 50 Bergretter aus Leoben, Mautern, Trofaiach und Vordernberg trainierten am Präbichl gemeinsam für den Ernstfall.

VORDERNBERG. Bei äußerst selektiven Verhältnissen – mit teilweise intensivem Schneefall und starkem Nebel – fand die heurige Gebietsübung der Bergrettung  mit den Ortsstellen Leoben, Mautern, Trofaiach und Vordernberg  am Präbichl statt. Organisiert wurde die diesjährige Winter-Gebietsübung von der Ortsstelle Vordernberg unter der Leitung von Ortsstellenleiter Gunter Thor und Einsatzleiter Jürgen Waggermayer.

Selektiv, anstrengend und fordernd

Im Stationsbetrieb waren anspruchsvolle Szenarien zu lösen, weshalb die Kameraden den ganzen Tag über beiderseits des Präbichl unterwegs waren, um die vorgegebenen Stationen "abzuhandeln". Besonders spannend gestaltete sich die Bergung eines verunfallten Skifahrers aus einer steilen Rinne am Grüblzinken und die Fahrt mit dem Akja über den vereisten Zellerhang im Skigebiet Präbichl. An weiteren Stationen konnten die Übungsteilnehmer ihr Wissen über Erste Hilfe und Mega-Code-Training sowie über den Aufbau der Schneedecke zur Beurteilung der Lawinengefahr auffrischen. Außerdem wurde das Auffinden, Ausgraben und Versorgen von Lawinenopfern geübt. Die winterliche Witterung – eisige Temperaturen, starker Schneefall und schlechte Sicht – verschärfte die Rahmenbedingungen.

Tagesausklang

Im Anschluss kamen die Kameraden im neuen Hotel Alpenstern zusammen, um in gemütlicher Atmosphäre den Tagesverlauf zu diskutieren. Alles in allem eine realistische und äußerst vielseitige Winterübung. Herzlichen Dank an Einsatzleiter Jürgen Waggermayer und sein Team für die perfekte Organisation.
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