14.04.2017, 09:24 Uhr

Neue Allianz kämpft für bessere Mobilität für alle unter 26 Jahre

Franz Gosch (Vizepräsident AK Steiermark) mit den Leobener Studierendenvertretern. (Foto: KK)
Ein Jugend-op-Ticket soll auch Studierende finanziell entlasten.


GRAZ, LEOBEN. Eine steirische Initiative will die Ausweitung des Top-Tickets für alle Jugendlichen unter 26, die in Ausbildung stehen, durchsetzen. Standen mit dieser Forderung kürzlich die Studierenden noch allein da, gibt es jetzt eine breite Allianz für die Umsetzung dieses Vorhabens. Die Hochschülerschaft mit der Aktionsgemeinschaft wird nun auch von der Pendlerinitiative unterstützt.
„Mobilität muss auch für junge Menschen mit wenig Einkommen leistbar sein“, sagt Franz Gosch, steirischer AK Vizepräsident : „Auf Antrag von ÖAAB-FCG setzt sich nun auch die AK Steiermark für eine Erweiterung des Top-Tickets ein“.


Ungleichgewicht

Um 104 Euro jährlich können SchülerInnen und Lehrlinge alle Öffis des steirischen Verkehrsverbunds nutzen. Für Studierende gilt dieses Angebot allerdings nicht. Mobilität ist nach wie vor extrem teuer, insbesondere für alle, die zum Studieren an ihren Hochschulstandort pendeln müssen.
„Die Lebenserhaltungskosten für Studierende sind ohnehin hoch. Die zusätzlichen Kosten durch die Öffis machen das Studieren ohne Nebenjob deshalb für sehr viele kaum leistbar“, erklärt Joachim Haller, Vorsitzender der ÖH der Montanuniversität.
Die Allianz von ÖAAB-FCG, ÖH-Leoben und AktionsGemeinschaft will nun verstärkt politischen Druck aufbauen das TOP-Jugendticket auch für Studierende doch noch in dieser Legislaturperiode zu verwirklichen. „In Tirol wurde jüngst ein leistbares Öffi-Ticket für Studierende bereits umgesetzt. Es ist höchste Zeit, dass wir auch in der Steiermark nachziehen“, sagt Joachim Haller.
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