Bauprojekt "LeopoldQuartier"
700 neue Wohnungen und ein Hotel für die Leopoldstadt

Obere Donaustraße 23-29: Hier soll das neue "LeopoldQuartier" entstehen. Geplant sind 700 Wohnungen und ein Hotel.
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In der Oberen Donaustraße 23–29 entsteht das "LeopoldQuartier" mit 700 neuen Wohnungen und einem Hotel. Anrainer sind um ihre Lebensqualität besorgt.

LEOPOLDSTADT. Auf 22.874 Quadratmetern entsteht in der Oberen Donaustraße 23–29 das neue "LeopoldQuartier". Geplant sind 700 freifinanzierte und geförderte Wohnungen und ein Hotel. „Mit mehr als 700 Zimmern entsteht das größte Hotel, das wir je entwickelt haben“, so Thomas Winkler, CEO von UBM. Die Fertigstellung ist für 2022 angesetzt.

Obere Donaustraße 23-29: Auf einer Fläche von 22.874 Quadratmetern sollen 700 Wohnungen und ein Hotel entstehen.
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  • Foto: APA/ Lisa Piroutz
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Bereits in vollem Gange ist die umfangreiche Planung. Da es sich um einen einstigen Bürostandort handelt, ist auch eine Neufestsetzung des Flächenwidmungs- und Bebaungsplans erforderlich. Besorgt über mögliche Auswirkungen, formierte sich die "Bürgerinitiative Lebenswertes Leopoldgrätzl" (BiLG). "Wir setzen uns dafür ein, dass unsere gemeinsamen Anraineranliegen im Planungsverfahren Berücksichtigung finden", erklärt die BiLG ihre Intentionen.

Lärmschutz und Gebäudehöhe

„Wir schaffen ein lebendiges, grünes Stadtquartier, das Zentrumsnähe und Lebensqualität zwischen Donaukanal und Augarten bietet“, so Gerald Beck, Geschäftsführer UBM Österreich.

Damit die Lebensqualität im Grätzel tatsächlich erhalten bleibt, formulierte die BiLG umfassende Anliegen an Bauträger, Bezirk und die zuständige MA 21 (Stadtteilplanung und Flächennutzung): Gewünscht wird ein großzügiger Abstand zu angrenzenden Gebäuden, dass die bestehende Grünfläche unverbaut bleibt und die Bäume entlang der Grundstücksgrenze erhalten bleiben. Weiters solle das "LeopoldQuartier" nicht dichter oder höher als umliegende Gebäude gebaut und Maßnahmen hinsichtlich Lärm und Emissionen getroffen werden.

Bürgerbeteiligung gewünscht

Bei einer Veranstaltung vor Ort hatten Leopoldstädter nun die Möglichkeit, sich über den aktuellen Planungsstand zu informieren und auch ihre Anliegen vorzubringen. „Mitsprache und Bürgerbeteiligung sind mir besonders wichtig", so Bezirkschefin Uschi Lichtenegger (Grüne), die zusätzliche Gespräche mit der BiLG plant. "Interaktion mit den Anrainern ist erwünscht“, heißt es seitens UBM.

"Bürgerbeteiligung und Qualitätssicherung sind vorgesehen. Es werden Kriterien hinsichtlich Nutzung, Bebauung, Mobilität, Nachhaltigkeit, Grün- und Freiraum berücksichtigt", so Lichtenegger. Denn es gehe um den Erhalt der Lebensqualität, weshalb es einen transparenten Prozess mit kontinuierlichem Feedback brauche. "Die Ergebnisse der Veranstaltung und der Gespräche werden in die Planung des Projekts einbezogen", verspricht die Bezirkschefin.

Auch Alexander Nikolai, Spitzenkandidat der SPÖ Leopoldstadt, will auf Anrainerwünsche eingehen: „Die Menschen wissen am besten, welchen Bedarf es gibt. Wir werden genau darauf achten, dass die Bewohner nicht nur gehört, sondern ihre Wünsche auch berücksichtigt werden."

Schreiben Sie uns!

Wie ist Ihre Meinung zum geplanten "LeopoldQuartier"? Schicken Sie einen Leserbrief an leopoldstadt.red@bezirkszeitung.at oder per Post an bz Leopoldstadt, Weyringergasse 35/3, 1040 Wien.

Autor:

Kathrin Klemm aus Leopoldstadt

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