Neuer Krimi
Auf Mörderjagd in der Leopoldstadt

Sabina Naber mit ihrem neuen 60er-Jahre-Krimi "Leopoldstadt": Er ist bereits ihr 13. Buch.
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Die Schriftstellerin Sabina Naber hat einen 60er-Jahre-Krimi geschrieben: Er spielt in der Leopoldstadt.

WIEN/ LEOPOLDSTADT. Wien 1966: Die Stadt stöhnt unter der Sommerhitze und Chefermittler Wilhelm Fodor kommt nicht nur bei einer spannenden Verbrecherjagd am Nordbahngelände ins Schwitzen. „Leopoldstadt“ heißt Sabina Nabers zweiter 60er-Jahre-Krimi.

Die erste Leiche ist ein ehemaliger Besatzungssoldat mit schwarzer Hautfarbe, was den Ermittler sofort vor große Probleme stellt: Niemand will ihn kennen, auch die US-Botschaft nicht. Doch bald führen alle Spuren in die Leopoldstadt, ermittelt wird am Karmelitermarkt und auch in der Taborstraße, wo der Portier des ältesten Hotels Wiens plötzlich verschwindet.

„Mir war schon in meinem ersten Fodor-Krimi wichtig, dass ich meine Leser auf eine Zeitreise mitnehme. Da müssen Kleidung, Musik, Sprache, aktuelle Zeitungsberichte und Politik einfach stimmen, um ein möglichst lebendiges Bild jener Zeit zu zeichnen“, so Naber. Und natürlich darf auch die Wiener Umgangssprache dieser Zeit nicht fehlen. Die übrigens, wie die ganze Handlung, so natürlich daherkommt, dass das Lesen richtig Spaß macht. Was vermutlich an der Schreibtechnik Nabers liegt: „Wenn einmal die Fakten stehen, schreibe ich ganz intuitiv in einem Fluss.“

"Das Schreiben lässt mich nicht los"

13 Romane hat Sabina Naber bisher veröffentlicht, davon sind zwölf Krimis. „Leopoldstadt“ entstand 2020. „Die 60er-Jahre sind als Thema bisher einfach unterschätzt worden. Zum Glück spielt mein neues Buch wieder in der Vergangenheit. Aktuelles zu schreiben, wäre mir derzeit schwergefallen“, sagt die Autorin.

„Ich bin im Niederösterreichischen Traismauer aufgewachsen, während meiner Gymnasiumszeit in Krems habe ich mich dann zu einer richtigen Leseratte entwickelt, ständig die Leihbibliothek meiner Oma geplündert und natürlich auch erste Geschichten und Gedichte verfasst“, erzählt Naber. Mit der Oma kam sie erstmals mit dem Theater in Kontakt, wollte ans Reinhardt-Seminar, Schauspielerin werden. „Ich glaube, meine Eltern haben tief durchgeatmet, als ich bei der Aufnahmeprüfung erfolgreich durchgefallen bin“, lacht die Autorin. Stattdessen hat sie Theaterwissenschaft, Germanistik, Geschichte und Philosophie studiert.

Die 55-Jährige arbeitete auch als Regisseurin, Schauspielerin, Journalistin und Drehbuchautorin. Als Schriftstellerin startete sie 2002. Sie war Mitbegründerin der Plattform der Kriminalschriftstellerinnen und -schriftsteller und rief gemeinsam mit Andreas Pittler und Lisa Lercher die Wiener Kriminacht ins Leben. „Ich hoffe, dass ich das Buch auch vor Publikum präsentieren kann. Da gestalte ich immer eine Multimediashow, bei der Bilder und Musik der Zeit wieder lebendig werden.“

Zur Sache

Der Krimi "Leopoldstadt" ist im Emons-Verlag erschienen. Das Buch hat 320 Seiten und kostet 13,40 Euro. Mehr Infos gibt’s online unter www.sabinanaber.at

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