Träum dein Wien
Aufstrebender Star im Jiu Jitsu aus der Leopoldstadt

Jiu Jitsu hat seine Ursprünge in Japan. Entwickelt und auch ausgeübt wurde und wird es vor allem in Europa.
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  • Jiu Jitsu hat seine Ursprünge in Japan. Entwickelt und auch ausgeübt wurde und wird es vor allem in Europa.
  • Foto: Daniel Tremel
  • hochgeladen von Naz Kücüktekin

Jung und talentiert: Der Leopoldstädter Matthias Weisz ist Österreichs Jiu-Jitsu-Spitzensportler.

LEOPOLDSTADT. Als Matthias Weisz mit sieben Jahren das erste Mal Jiu Jitsu ausprobierte, konnte er dem Ganzen nicht sehr viel abgewinnen. "Alle Befehle waren auf Japanisch. Ich habe gar nichts verstanden", erinnert sich der mittlerweile 18-jährige Leopoldstädter zurück. Als er Jiu Jitsu knapp ein Jahr später nochmal eine Chance gab, änderte sich das aber.

Schon im frühen Alter machte sich Matthias Weiszs Talent bemerkbar. Bei seinem damaligen Verein Wado Te Jutsu Leopoldstadt war er ein aufstrebender junger Sportler, gewann Neulingsmeisterschaften. "Ich habe lange Zeit auch Fußball gespielt. Doch irgendwann musste ich mich für eine Sportart entscheiden", erzählt Weisz. Die Wahl fiel auf Jiu Jitsu. "Der Hauptgrund war, dass ich mich nicht auf andere verlassen wollte", begründet der Sportler dies lachend.

Zahlreiche Erfolge

Im Alleingang scheint der Leopoldstädter jedenfalls auch gut zurecht zu kommen. Auf sechs österreichische sowie sieben Wiener Meisterschaftstitel kann Weisz unter anderem zurückblicken. Die Europameisterschaften am 16. Oktober sowie die Weltmeisterschaft Anfang nächsten Jahres stehen als nächste Termine auf der Agenda des Sportlers. Und sein Ziel ist ganz klar: gewinnen! Dafür trainiert der 18-Jährige sieben- bis achtmal jeweils etwa zwei Stunden in der Woche. "Ich gehe auf die AHS Wien West, eine Sportschule. Sonst würde sich das nicht ausgehen", erklärt Weisz. Viel Freizeit bleibe ihm da nicht. Aber das stört den jungen Leopoldstädter nicht wirklich. "Ich brauche den Sport einfach. Und durch Jiu Jitsu habe ich viel gelernt, zum Beispiel einen respektvolleren Umgang mit dem Gegenüber oder leichter zu entspannen", so der Sportler.

Bald schon Weltmeister?

Was den Leopoldstädter viel mehr bei seiner Berufung stört, ist die Tatsache, dass Jiu Jitsu noch immer als Randsportart gilt. "Jiu Jitsu ist leider nicht olympisch. Dadurch gibt es viel weniger Förderungen", erklärt Matthias Weisz. So sei es etwa schwierig, für die Kosten internationaler Bewerbe aufzukommen. "Leben kann man davon in Österreich auch nicht", bedauert der Sportler. Dass er auch nach der Schule seine Jiu-Jitsu-Karriere weiterverfolgen wird, steht aber außer Frage. Weisz würde sich nur mehr Aufmerksamkeit und Förderungen für die Sportart sowie Sponsoren wünschen. Denn nur so sei sein Traum, Jiu-Jitsu-Weltmeister zu werden, möglich.

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Jiu Jitsu hat seine Ursprünge in Japan. Entwickelt und auch ausgeübt wurde und wird es vor allem in Europa.
Fighting System heißt die Jiu-Jitsu-Form, die Matthias Weisz ausübt.
Autor:

Naz Kücüktekin aus Hernals

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