Ausstellung über Lego und alte Modelleisenbahnen

Das Ehepaar Haas hat die Ausstellung gestaltet.
  • Das Ehepaar Haas hat die Ausstellung gestaltet.
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(nba). Die Besucher des Bezirksmuseums Leopoldstadt können eine private LEGO-Sammlung und, nach einer großzügigen Schenkung, auch alte Modellbahnen besichtigen.

Seit Anfang der 1960er Jahre sammelt Otto Straznicky, genannt „Ostra“, Modellbahnen und Eisenbahnschilder – und besitzt heute eine der größten Sammlungen Europas. „Ich bin verrückt nach Eisenbahnen“, erzählt der 88-Jährige, der während des Kriegs aus seiner Heimatstadt Wien in die Nähe von Köln gezogen, dem „Wiener Schmäh“ jedoch immer noch sehr zugeneigt ist. „Aber ich habe mich gefragt: Was mache ich mit dem Zeug, wenn ich einmal abtrete?“

Reger Kontakt
Durch Zufall kam „Ostra“ im Frühjahr 2010 am Bezirksmuseum der Leopoldstadt vorbei – in der Karmeliterkirche gegenüber wurde er geboren. „Ich sah das Museum und wollte einfach mal schauen, was da drin ist.“ Und so traf er Ingeborg Haas, Kustodin und Gattin des Museumsleiters, einen Besucher an, der ihr erklärte: „Ich glaube, ich habe etwas für Sie.“ Nachdem sich ein reger Kontakt entwickelt hatte, statteten Franz und Ingeborg Haas dem Sammler, dessen Leidenschaft die Märklin-Bahnen darstellen, einen Besuch ab – „in seinem geheiligten Keller mit der Modellbahnanlage“, wie die Kustodin berichtet. Bei der Rückkehr nach Wien hatten sie eine großzügige Schenkung im Gepäck, die nun in einer Vitrine im Bezirksmuseum zu sehen ist. „Das ist eine Auszeichnung für das Museum und seine Mitarbeiter“, meint Bezirksvorsteher Gerhard Kubik bei der Eröffnung der Vitrine am Mittwoch, dem 3. November 2010. „Herr Ostra sagt damit: Hier wird das gut gepflegt, was mir viel wert ist.“ Und dieser verspricht: „Es kommt noch mehr!“

Zweite Ausstellung
Am selben Tag wird eine weitere Ausstellung im Bezirksmuseum eröffnet. Während des Advents ist dort die private LEGO-Sammlung der Brüder Franz und Robert Fürnkranz zu besichtigen. „Wir sammeln seit sechs Jahren“, erzählt Franz Fürnkranz, und zeigt auf zwei Modelle: „Aber diese beiden habe ich als Kind zu Weihnachten geschenkt bekommen“.

Auch zum Anfassen und Spielen
Besucher können nicht nur die Entwicklung in der Produktion der LEGO-Modelle über die Jahre hinweg verfolgen, daneben besteht die Möglichkeit, mit den bunten Steinchen zu spielen. „Das ist eine Alternative zum großen Rummel in Wien in der Vorweihnachtszeit“, so Gerhard Kubik. Das Museum ist auch am 24. Dezember geöffnet. Öffnungszeiten des Bezirksmuseums: Sonntag, 10 bis 12 Uhr und Mittwoch, 16 bis 18:30.

Autor:

Agnes Preusser aus Wien

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