Der Good-Ball im Fluc: Feiern und tanzen für den guten Zweck

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LEOPOLDSTADT. Statt steifer Ballroben, Fracks und Champagner, gab's verrückten 90er-Sound, eine Tombola für den guten Zweck und Stimmung ohne Etikette. Der bereits vierte Good-Ball, bei dem der Name wörtlich zu nehmen ist, fand am 26. Jänner im Wiener Fluc in der Leopoldstadt statt. Die Veranstaltung, die sich offiziell als gute Alternative zum Akademikerball in der Hofburg versteht, spendet die gesamten Einnahmen an karitative Organisationen, die sich unter anderem für Flüchtlinge oder sozial benachteiligte Menschen einsetzen. Heuer ging das gesammelte Geld an das Mauthausen Komitee und den Verein LEFÖ - Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen.

Trotz Partystimmung und genialer Live Acts, unter anderem von PAENDA, pop:sch und d’achord, war auch die aktuelle politische Lage immer wieder Thema des Abends. Einige Organisationen äußerten ihre Sorge vor finanziellen Einbußen für ihre Projekte durch die neue Regierung. Am Ende wurden, zumindest für den einen Abend, die Sorgen aber einfach weggetanzt und man verließ den Good-Ball mit dem guten Gefühl, dass ein Miteinander auch oder erst recht möglich ist.

Zur Sache:

Goodball startete 2009 mit der ersten Auflage des Benefizfußballturniers GOODBALL – KICKEN & KONZERTE FÜR KOHLE . Im Jahr 2010 wurde der Verein Goodball von der Musikerin Mary Broadcast und Stefanie Schlögl gegründet. Unter dem Motto GOODBALL HILFT HELFEN organisiert Goodball Benefizveranstaltungen zugunsten karitativer Einrichtungen. Neben der Hauptveranstaltung GOODBALL – KICKEN & KONZERTE FÜR KOHLE, organisiert der Verein seit 2015 auch den GOOD-BALL – TANZEN FÜR KOHLE. Seit August 2015 liegt ein weiterer Fokus auf der (Not-) und langfristigen Hilfe für Flüchtlinge in Österreich und auf dem Weg dorthin. Seit 2009 konnte Goodball rund 70.000 Euro an über 50 gemeinnützige Organisationen spenden.

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