Aufregung
Keine Großevents mehr im Augarten?

Durchschnittlich 150.000 Menschen besuchten das Erntedankfest im Augarten in den letzten Jahren.
  • Durchschnittlich 150.000 Menschen besuchten das Erntedankfest im Augarten in den letzten Jahren.
  • Foto: Ottilie Ebner
  • hochgeladen von Naz Kücüktekin

Zu viel Lärm und zu große Menschenmassen: Laut Neos ist die Leopoldstadt nicht geeignet für Großevents.

LEOPOLDSTADT. Die Lepoldstadt ist ein sehr abwechslungsreicher Bezirk. Sie bietet einerseits Teile mit städtisch geprägter Struktur, andererseits grüne Plätzen wie den Augarten, die Praterwiese oder die Kaiserwiese. Diese sind nicht nur Erholungsgebiete, sondern auch immer wieder Austragungsorte für Großevents.

So wird es auch im Herbst wieder rundgehen: Am 7. und 8. September findet das Wiener Erntedankfest im Augarten statt. Die berühmte Wiener Wiesn gastiert von 26. September bis 13. Oktober sowie der Wintercircus von 30. November 2019 bis 23. Februar 2020 auf der Kaiserwiese im Prater.

Für die Neos Leopoldstadt sind das zu viele Großevents. In einem offenen Brief wendet sie sich nun an das Ministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus.

Mehr Transparenz

"Trotz eines entsprechenden Resolutionsantrags im Bezirksparlament, der sich gegen Großveranstaltungen im Augarten wendet, hat die dem Bundesministerium untergeordnete Dienststelle wieder das Wiener Erntedankfest im Augarten genehmigt", heißt es im offenen Brief. Die Belastung durch Müll und Lärm sei aber zu viel für den Augarten. Es wird weiters nach mehr Transparenz verlangt.

Vonseiten des Veranstalters des Erntedankfestes hieß es bereits 2016, dass es sich um ein einmaliges Ereignis handeln würde. Das Versprechen wurde nicht eingehalten – Neos Bezirksrat Christian Moritz.

Orte wie die Donauinsel, der Stadionparkplatz oder der Rathausplatz wären laut Neos Leopoldstadt besser geeignet.

Nächstes Jahr woanders?

Bezirkschefin Uschi Lichtenegger (Grüne) äußert sich zu der Thematik folgendermaßen: "Wie in der Vergangenheit werde ich auch in Zukunft dafür sorgen, dass es zu einem ausgewogenen Verhältnis zwischen den öffentlichen Interessen und den Erholungsbedürfnissen der Bewohner kommt. Was das 'Erntedankfest’ im Augarten betrifft, so erwarte ich mir von den Veranstaltern, dass sie nach der Fertigstellung der Renovierung des Parlaments wieder auf den Heldenplatz zurückübersiedeln."

Vonseiten der Österreichischen Bundesgärten gibt es hingegen keinen Grund, wieso das Erntedankfest nicht im Augarten stattfinden sollte. "Jede Veranstaltung wird gesondert geprüft. Der Veranstalter des Erntedankfestes hat auch in diesem Jahr einen Antrag zur Benützung des Augartens gestellt. Wenn alle Vorschriften eingehalten werden, wird die Veranstaltung genehmigt“, so Pressesprecher Michael Strasser.

Autor:

Naz Kücüktekin aus Hernals

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