Ermittlung in Wien
Spur von Totem in Fahrzeug führt zu Schlägerei in Hotel

Die Ermittlungen zu einem Toten aus einem ausgebrannten Mercedes führen mittlerweile in eine Tiefgarage. (Symbolfoto) | Foto: Haberdoedas/Unsplash
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  • Die Ermittlungen zu einem Toten aus einem ausgebrannten Mercedes führen mittlerweile in eine Tiefgarage. (Symbolfoto)
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Offenbar verfolgen die Ermittler im Fall des Toten aus dem Brand-Mercedes jetzt eine Spur in ein Leopoldstädter Hotel. Vieles muss noch geklärt werden – die von der Polizei gesammelten Informationen seien jedoch „definitiv ermittlungsrelevant“, erklärt ein Sprecher. Auch das Opfer sei bei der Auseinandersetzung „wahrscheinlich“ dabei gewesen.

WIEN/DONAUSTADT/LEOPOLDSTADT. Die Kriminalisten in Wien ermitteln derzeit auf Hochtouren. In der Nacht auf Mittwoch musste die Feuerwehr zum Marlen-Haushofer-Weg ausrücken. Ein Mercedes brannte dort vollständig ab.

Auf der Rückbank dann ein schockierender Fund: Dort wurden die Überreste eines Mannes gefunden. Dank Obduktion konnte man feststellen, dass es sich um einen 21-Jährigen handelte, der ebenso seit Mittwochfrüh im Ausland als abgängig gemeldet war. Laut Medienberichten soll es sich um einen Ukrainer handeln. Festgestellt wurde auch, dass er Schläge auf den Kopf bekam. Todesursächlich war jedoch ein sogenannter Hitzeschock oder eine Erstickung durch die Brandentwicklung im Fahrzeug. Gleichzeitig sicherte man Spuren eines Brandbeschleunigers im Auto. MeinBezirk berichtete:

Leiche in ausgebranntem Fahrzeug in der Donaustadt entdeckt

Wie jetzt durch einen Bericht von "oe24.at" publik wird, verfolgen die Ermittler mittlerweile eine Spur in das Sofitel in der Leopoldstadt. Polizeisprecher Markus Dittrich bestätigt vorsichtig einige Details. "Es soll zu einem Vorfall im Sofitel gekommen sein, dies wurde von einem Zeugen gemeldet." Vollständig verifiziert seien die Schilderungen noch nicht, jedoch "werden diese in jedem Fall in die Ermittlungen inkludiert."

Schläge könnten aus Garage stammen

So soll ein Zeuge "mehrere Stunden" vor dem Auffinden des brennenden Mercedes in der Donaustadt eine gewalttätige Auseinandersetzung in der Tiefgarage des Sofitels mitbekommen haben. An der Schlägerei sollen "mehrere Männer" beteiligt gewesen sein. An der Rezeption meldete der Zeuge den Vorfall.

Daraufhin rückten Beamte der Polizei ins Sofitel am Donaukanal aus. Auch Blutspuren konnten vor Ort sichergestellt werden. Wie der Zeuge bzw. die Polizei eine Verbindung zwischen dem Toten aus der Donaustadt und der Szenerie in der Hotelgarage herstellen konnte, darüber kann Dittrich aus "ermittlungstaktischen Gründen" keine Angaben machen. Dass das Opfer bei der Auseinandersetzung dabei war, sei "zwar noch nicht verifiziert, aber sehr wahrscheinlich", so Dittrich. "Daher sind diese Angaben definitiv ermittlungsrelevant."

Untersuchungen laufen

Die Ermittler konzentrieren sich daher jetzt auch auf die Vorgänge in der Hotelgarage. In welcher Beziehung die involvierten Männer standen und ein mögliches Motiv für die Handgreiflichkeiten nennt man noch nicht. Jetzt würden einmal die Blutspuren ausgewertet, um zu klären, ob es zu dem später tot aufgefundenen 21-Jährigen gehört.

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Die Ermittlungen zu einem Toten aus einem ausgebrannten Mercedes führen mittlerweile in eine Tiefgarage. (Symbolfoto) | Foto: Haberdoedas/Unsplash
Im Fokus der Ermittlungen stehen jetzt wohl auch Vorgänge aus der Garage des Sofitel (Hochhaus rechts, Archiv). | Foto: Thomas Lieber
Symbolfoto | Foto: BMI/Egon Weissheimer

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