Augarten Wien
Verletzungsgefahr am Beachvolleyball-Platz

Beliebt unter Anrainern: Am Beachvolleyball-Platz im Augarten finden regelmäßig Spiele statt, meist Freundschaftsturniere.
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Beachvolleyball-Platz Augarten: Aufregung um losen Untergrund und Metall-Netz. Ein Lokalaugenschein der bz.

LEOPOLDSTADT/BRIGITTENAU. Von Liegewiesen über Spielplätze bis hin zu Hundezonen – auf 52,2 Hektar bietet der Augarten etwas für Jung und Alt. Insbesondere unter Anrainern der Leopoldstadt und der Brigittenau ist der Beachvolleyball-Platz sehr beliebt. Dieser liegt neben dem Flakturm im nördlichen Teil des Bundesgarten und ist für jeden kostenlos zugänglich.

Doch sorgt nun gerade der häufig genutzte Beachvolleyball-Platz für Aufregung. "Erst vor Kurzem habe ich mich beim Spielen am Bein verletzt", erzählt Anrainer Peter. "Aber nicht nur mir ist das passiert, auch mehrere Bekannte hatten fast den gleichen Unfall." Doch wie kam es zu diesen Verletzungen? Besteht tatsächlich Gefahr für die Beachvolleyball-Spieler im Augarten? Die bz begab sich für einen Lokalaugenschein vor Ort.

Loser Untergrund und Metall-Netz

"Bereits seit einem Jahr ist der Platz in diesem Zustand", ärgert sich Peter. Dabei bezieht er sich vor allem auf den Untergrund des Platzes: Wie beim Beachvolleyball üblich, besteht dieser aus Sand. Darunter befinden sich sehr raue Stoffmatten, die an mehreren Stellen hervorstehen. "Die Matte ist wie Schleifpapier. Da bin ich mit dem Fuß hängen geblieben", so der Anrainer. "Ich verstehe nicht, warum man das nicht richten kann", ärgert er sich. Doch das ist kein Einzelfall, denn beim Lokalaugenschein treffen wir auf Spieler, die sich ebenfalls Schürfwunden zugezogen haben. "Ich hatte aber noch Glück", stellte Peter fest, denn es könnte bei einem Sturz auch zu einem Meniskusriss oder einer Bänderzerrung kommen. Zudem berge auch das Spiel-Netz Gefahr, "Es ist aus Metall. Wenn man nicht aufpasst, kann man sich auch da leicht verletzen", sagt der Anrainer.

Lösung in Sicht

Zuständig für den Augarten sind die Bundesgärten und die Burghauptmannschaft Österreich. Letztere kümmert sich um bauliche Angelegenheiten, so auch um den Beachvolleyball-Platz beim Flakturm. "Wir werden uns des Themas annehmen", heißt es seitens der Burghauptmannschaft. Nun heißt es für die Spieler abwarten und hoffen, dass sich die Situation am Platz bald verbessert.

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Autor:

Kathrin Klemm aus Leopoldstadt

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