Grünflächen der Oberen Donaustraße
Verwahrlost und kaum Grün

Diese Kleidung nimmt wohl niemand freiwillig mit.
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Müllberge und Grünflächen ganz ohne Gras: das ist die Situation jenseits der Augartenbrücke.

LEOPOLDSTADT. Vor den Wohnhäusern entlang der Oberen Donaustraße 41 bis 45b ist die Straße seit Jahren verwahrlost. Neben den Müllcontainern befinden sich fast täglich Lumpen und sonstiger Unrat.

Das setzt sich fort mit ungepflegten, verkümmerten Grünstreifen, die kaum mehr als Rasen zu bezeichnen sind. Hier findet man von alten Socken bis Hundekot alles, nur kein Grün mehr. "Ich bin früher sehr viel gereist und habe dabei viele Freundschaften geschlossen", erzählt die Seniorin Elisabeth Karl. Noch heute bekommt sie regelmäßig Besuch von ihren Freunden, die weiter weg wohnen. "Ich geniere mich richtig, wenn sie dann diesen Zustand hier sehen", meint die Anrainerin.

Müllberg vor dem Haus

Direkt vor dem Haus des Tapezierers befindet sich eine Sammelstelle für Altkleider. Diese ist aber ständig überfüllt, weswegen die Anrainer ihre ausrangierten Sachen daneben ablegen. Nicht nur Kleidung, sondern auch benutzte und schmutzige Matratzen findet man hier vor. "Die Müllsituation hat sich für ein Jahr gebessert, aber jetzt kümmert sich niemand mehr darum", erzählt Karl. Ihr Vorschlag: Den gesamten Müllbereich mit einer schönen Holzmauer verkleiden.

"Um das Müllproblem einzudämmen, habe ich die WasteWatcher verständigt, damit dort schwerpunktmäßig kontrolliert und gegebenenfalls gestraft wird“, erklärt Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger (Grüne). Gleich neben der Müllsammelstelle befindet sich ein Rasen, wo man das Gras suchen müsse. "Hier könnte man vielleicht niedrige Büsche oder eine Friedhofsbegrünung pflanzen", schlägt Karl vor.

Kleiner Tropfen Hoffnung

Für die Verbesserung der Situation hat sich die Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger an die Wiener Stadtgärten gewandt. „Die Flächen werden fachkundig begutachtet und auf Möglichkeiten für eine neue Bepflanzung untersucht", erklärt Lichtenegger.

"Eine Pflanzung von Sträuchern oder das Anlegen von Rasen unter großen Altbäumen ist aufgrund des Schattendrucks recht schwierig. Jungpflanzen würden nicht lange überleben", erklären die Wiener Stadtgärten. Ob eine Pflanzung von neuen Sträuchern auf der verbleibenden Wiesenfläche möglich ist, wird zur Zeit von den Wiener Stadtgärten geprüft.

Diese Kleidung nimmt wohl niemand freiwillig mit.
Von Grünflächen kann hier nicht mehr die Rede sein. Anrainerin Elisabeth Karl wünscht sich kleine Büsche.
Autor:

Sophie Brandl aus Alsergrund

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