Wiener Studenten bieten eine Zeitreise durch das Stuwerviertel an

Die Teilnehmer der Kurse machen sich über ihr Grätzel Gedanken. Was soll bleiben, was könnte sich verändern?
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  • Die Teilnehmer der Kurse machen sich über ihr Grätzel Gedanken. Was soll bleiben, was könnte sich verändern?
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LEOPOLDSTADT. "Es ist ein schöner Sommertag. Es ist Wochenende und die Leute sind fröhlicher als sonst." So wird die Geschichte in der Bibliothek der Wirtschaftsuniversität eingeleitet. Gemeinsam mit der Gebietsbetreuung hat die Wirtschaftsuniversität (WU) ein neues Projekt zur Grätzelverschönerung organisiert.

Das Stuwerviertel ist dabei im Fokus der Wiener Studenten. Mithilfe einer Geschichte werden die Teilnehmer des Workshops dazu animiert, über ihr Grätzel nachzudenken. Auf einer Liste werden die Wünsche, Anregungen und Gedanken gesammelt. Die Berichte der "Zeitreisenden" werden von den Studenten der WU anschließend ausgewertet, um daraus konkrete Wünsche und Bedürfnisse zu formulieren.

Stuwerviertel 2030

Als ersten Schritt können die Teilnehmer aus dem Grätzel Gutes und Schlechtes niederschreiben. Gefragt ist, was unbedingt bleiben soll und was sofort weg sollte. Die Informationen werden natürlich vertraulich behandelt.
Die Anrainer müssen sich nur auf die Geschichte konzentrieren und die Unterschiede zwischen 2017 und 2030 auf einem Arbeitsblatt zusammenfassen. Was gibt es nicht mehr? Was ist neu? Und was soll bleiben?

Lernen aus der Zukunft

Wichtig bei der Datenerfassung ist eine positive Grundeinstellung. Anders als beim regulären Lernprozess, bei dem man aus der Vergangenheit lernt, soll man dabei aus der Zukunft lernen. Der Gedanke "Das wäre cool, geht aber eh nicht" soll ignoriert werden. Man konzentriert sich auf eine perfekte Zukunft. Dadurch können die Studenten der WU Bedürfnisse, Wünsche oder Anregungen finden, die normalerweise eher verschwiegen werden.
Die ersten Ergebnisse wird es Ende März geben. Dieser "Bedürfniskatalog" wird der Bezirksvertretung übergeben und online zur offenen Diskussion stehen. Unter der Adresse stuwerviertel.communidata.at werden ab Ende März nähere Informationen zum Projekt zu finden sein.

Die Teilnehmer der Kurse machen sich über ihr Grätzel Gedanken. Was soll bleiben, was könnte sich verändern?
Ein "Bedürfniskatalog" wird im März der Bezirksvorstehung übergeben.

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