Wie soll Ihre Leopoldstadt der Zukunft aussehen?

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Neue Impulse für unsere Leopoldstadt: ausreichend Wohnraum, eine Stärkung der Nahversorgung im Grätzel und eine gute Erschließung mit öffentlichen Verkehrsmitteln erhöht die Lebensqualität. Das Wort Nahversorgung beinhaltet neben dem Einzelhandel und Märkten auch Arztpraxen, Kindergärten und Schulen sowie Bank, Post und Gastronomie. Nach einer Evaluierung des Zustandes der Nahversorgung in ausgewählten Straßen und Grätzeln, sollen Leerstände von Geschäften und Lokalen vermieden werden, wie beispielsweise in der Praterstraße, am Vorgarten- oder Volkertmarkt.

Viele Geschäftszonen sind einem massiven Wandel der Zeit unterzogen. Einst belebte, von Geschäften und Betrieben geprägte Bereiche, stehen leer. Daher muss es Ziel sein, solche Leerstände durch neue Nutzungen abzubauen. Es sollten daher gezielt Dienstleister in den Erdgeschoßlokalen angesiedelt werden (Arztpraxen, Heilmasseure, Vereine).

Um die Qualitäten für das lokale Angebot wieder zu etablieren, braucht es Perspektiven und engagiertes Handeln. Ich unterstütze daher eine Attraktivierung von Geschäftsstraßen, jedoch ohne damit verbundene Nachteile für Autofahrer bzw. andere Straßenverkehrsbenutzer.

Bedingt durch die starke Konkurrenz innerhalb von Geschäftsvierteln , aber auch durch marktbeeinträchtigende Einflüsse wie z.B. dem Internethandel hat sich bei leistungsschwächeren Einkaufsstraßen ein Wandel von einem „ganzheitlichen“ Einkaufsstandort mit einem breiten Branchenmix hin zu einer stärkeren Nahversorgungsausrichtung zur Abdeckung des täglichen Bedarfes vollzogen.
Die Praterstraße erwirtschaftete 2014 ihren Umsatz schwerpunktmäßig im Bereich der Versorgung des täglichen Bedarfs und erreichte damit im Vergleich mit anderen Wiener Einkaufsstraßen einen der geringsten Einzelhandelsumsätze.

Für Waren des täglichen Bedarfs konnte das hohe Versorgungsniveau im Bezirk gehalten und z.T. sogar ausgebaut werden. Bei den Warengruppen Bekleidung und Hausrat zeigen sich deutliche Schwankungen, da hier nur eine geringe Eigenbindung der Kaufkraft in der Leopoldstadt liegt.

In der Leopoldstadt zeigt sich daher ein deutlicher Kaufkraft- Abfluss in Richtung anderer Gebiete bzw. Bezirke, auch bedingt durcheine deutlich höhere Mobilität der Kunden, Einkäufe außerhalb der Leopoldstadt zu tätigen.
In den Internethandel wandern in der Leopoldstadt rund 32 Prozent
der monetären Kaufkraft- Bindung.

Um die Leopoldstadt zu stärken, setze ich mich für eine vernünftige Neugestaltung, Belebung und Attraktivierung des öffentlichen Raumes und der Geschäftsstraßen ein, jedoch soll weder ein Verdrängungswettbewerb erzeugt noch sollen Schikanen für Autofahrer entstehen.

Anita Otonicar

Autor:

Anita Otonicar aus Leopoldstadt

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