Ein Spaziergang
vom Donaukanal bis zum AKH

18.04.2021 Graffiti am Donaukanal
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  • 18.04.2021 Graffiti am Donaukanal
  • hochgeladen von Helmut Gring

Auch wenn die Sonne nicht scheint, lohnt sich ein Spaziergang durch die Stadt.

Am Donaukanal kann man neue und alte Graffitis bestaunen.

Dann geht es weiter zur Ringstraße.

Hier treffen wir auf das Deutschmeister Denkmal, das vor der Rossauer Kaserne steht.

Zu den wichtigsten Schlachten der Regimentsgeschichte zählen jene von Zenta gegen die Türken (11. September 1697) und von Kolin gegen die Preußen (18. Juni 1757).

Johannes Benk hat es gestaltet und es sind drei historische Kriege dargestellt Türkenkriege, Siebenjähriger Krieg und Befreiungskriege gegen Napoleon I.

Am 23. November 1906 kritisierte Karl Kraus in der Fackel die Errichtung des Denkmals und die Verherrlichung des Krieges:
https://www.textlog.de/36712.html

"Aber noch in manch anderer Beziehung ist dieses Denkmal Lüge aus Erz und Stein. Es geht von der Voraussetzung aus, dass die Atome des fingierten Lebewesens, in diesem Falle des Regimentes Hoch und Deutschmeister, freiwillige und frohe Mitglieder jener Gruppe seien, deren Nummer ihnen angeheftet wurde, und dass sie sich während ihrer Dienstzeit und lange über diese hinaus mit Stolz und Freude als Gruppenangehörige fühlen."

und die Kritik gipfelt in dem Satz:

"Der jubelnde Fahnenträger auf der Spitze des Deutschmeisterdenkmals ist daher eine schreiende Lüge, eine verlogene Phrase mehr."

Die Kolinstraße ist just nach diesem Siegesort im Siebenjährigen Krieg benannt und hier sehen wir das neu adaptierte "Palais Kolin" wo es teure Luxuswohnungen gibt. http://palaiskolin.com/de/wohnungen/

Das Palais Sturany Schottenring Nr.21 hat es ein sehr schönes Tor.

Es war das Wohnhaus des Hofbaumeister Johann Sturany.

Jetzt befindet sich hier das King Abdullah Bin Abdulaziz International Centre for Interreligious and Intercultural Dialogue, eine königlich saudi-arabischen Stiftung.

Die Donauversicherung ist hingegen in das ehem. Palais von Gustav Léon Wernburg ( Schottenring 17) eingezogen. Ich finde die Modernisierung des Gebäudes nicht sehr geglückt.

Dieses Gebäude wurde übrigens von berühmten Architekten Heinrich Ferstel geplant, der auch unter anderem für die Votivkirche (1856-1879) und dem Hauptgebäude der Universität Wien am Ring (1883) verantwortlich ist.

Das "Palais Schottenring" Schottenring 18 auf der anderen Straßenseite wurde als Wohn- und Geschäftshaus 1870-1872 von Wilhelm Fraenkel (auch Hotel Sacher) erbaut.
Jetzt befinden sich hier Luxusimmobilien ( https://www.palais-schottenring.com/de) und die Bank of China (https://www.diepresse.com/5338414/palais-schottenring-mit-bank-of-china-als-mieter-der-geschaftsflachen) .

Weiter geht es in Richtung Allgemeines Krankenhaus, das 1783 an Stelle des Großarmen und Invalidenhaus von Joseph Quarin dem Leibarzt Joseph II. geplant wurde. In der „medizinisch-praktische Lehrschule“ legte Gerard van Swieten ,der Leibarzt Maria Theresias, die Grundlagen zur heutigen medizinischen Universität Wien (  https://www.meduniwien.ac.at/hp/gerichtsmedizin/allgemeine-informationen/geschichte-alt-neu/wiener-allgemeine-krankenhaus/).

Hier ist derzeit wenig Verkehr, weil es Absperrungen wegen der Bauarbeiten für die neuen U Bahn Linie gibt.

Gegenüber befindet sich die "Alserkirche" oder Kirche zur allerheiligsten Dreifaltigkeit die zwischen 1687 und 1727 erbaut wurde (https://de.wikipedia.org/wiki/Minoritenkloster_Wien).

Über dem Hochaltar befindet sich das Bild der Heiligsten Dreifaltigkeit von Joseph Ritter von Hempel (1826).

Am 29.März 1827 wurde in dieser Kirche der verstorbene Ludwig van Beethoven eingesegnet.

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