20. September 2012 Das Geisterspiel Rapid Wien vs. Rosenborg Trondheim

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Wo: Ernst-Happel-Stadion, Meiereistraße 7, 1020 Wien auf Karte anzeigen

Auf Grund der Ausschreitungen beim Spiel Rapid vs. PAOK in Saloniki wurde Rapid u.a. zu einem sogenanntem „Geisterspiel“ vom Fußball Weltverband UEFA verurteilt.
Dieses fand nun im Wiener Ernst Happel Stadion statt und mutete wirklich gespenstisch an.
Man hörte jeden Ballaufschlag, die Kameras der Fotografen und die Rufe der Trainer und Spieler! All das geht normalerweise im Fantrubel unter was die geladenen 70 Gäste von Rapid Wien (Legenden & Promis) auch nicht wettmachen konnten.

Dementsprechend spielte Rapid auch und kassierte schon in der Mitte der ersten Spielhälfte das erste Tor von Trondheim.
Auch nach der Pause war es kaum anders und so wunderte es nicht wirklich, dass Rapid noch einen Treffer hinnehmen musste ehe wenigstens ein Ehrentreffer gelang. So trennten sich die beiden Mannschaften 1:2, ein trauriger Tag für Rapid, bleibt nur zu hoffen, dass es im Rückspiel besser für unsere Kicker läuft und sie das Publikum auf den Rängen wieder beflügelt.

Das Match wurde live in das Heimstadion Rapids, das Wiener Hanappistadion in Wien Penzing übertragen. So konnten wenigstens die Fans der Hütteldorfer das Spiel in Stadionatmosphäre erleben. Rund 1000 Zuschauer hatten sich in „St. Hanappi versammelt und verfolgten so auf einem großen Led Bildschirm das wenig rühmliche Spiel ihrer Mannschaft.
Die „Westkurve“ war wie immer gut gefüllt und die „Ultras“ machten mächtig Stimmung, auch ohne Mannschaft am Rasen.

Trotz Verärgerung und damit aufgewühlter Stimmung blieb jedoch alles friedlich und der beabsichtigte Marsch zum Happel Stadion blieb auch aus.
So blieben die Sicherheitskräfte auch „arbeitslos“ und waren froh gegen ½ 12 Nachhause gehen zu dürfen.

Eine wenig rühmliche Angelegenheit für Rapid, bleibt zu hoffen, dass solche Bestrafungen durch die UEFA in Zukunft nicht mehr nötig sind! Zumal Rapid bei einem weiteren Vorfall der Ausschluss aus allen internationalen Bewerben für ein Jahr droht.

E. Weber / H. Dohnal / T. Moser
www.oesterreichmagazin.at

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