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VIERTEL ZWEI Plus: Französisches und Grazer Büro gewinnen internationalen Architekturwettbewerb

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Wien, den 3. Juni 2014 - Der international geladene, einstufige Architekturwettbewerb für die Erweiterung des VIERTEL ZWEI konnte Ende Mai abgeschlossen werden. Aus 19 Einreichungen wurden zwei Siegerprojekte für die ersten beiden Baufelder in der Trabrennstraße gegenüber der WU ausgewählt: Das französische Büro Chaix & Morel sowie das Grazer Atelier Thomas Pucher.

„Chaix & Morel ist ein international tätiges Architekturbüro, das mit der Konzernzentrale von ThyssenKrupp in Essen oder dem Haus der Europäischen Geschichte in Brüssel seine Vielseitigkeit und sensiblen Umgang für die jeweiligen lokalen Gegebenheiten und Bedürfnisse mehrfach bewiesen haben. Es freut uns, dass das renommierte Büro nun seinen ersten Wettbewerb in Wien im VIERTEL ZWEI gewonnen hat“, so Walter Hammertinger, einer der Geschäftsführer der IC Projektentwicklung, dem Entwickler von VIERTEL ZWEI und seiner Erweiterung.
Die französischen Architekten lieferten einen Entwurf für das Baufeld direkt gegenüber des WU- Campus. „Der fließende Übergang von der WU hin zum VIERTEL ZWEI mit viel begrünter Freifläche, lockerer und abwechslungsreicher Bebauung hat uns in der Jury besonders überzeugt“, erklärt Hammertinger.

Zentraler Platz für neues Viertel

Die Ausschreibung verlangte ein starkes Augenmerk auf die Erdgeschosszone. „Der Entwurf wurde dem gerecht und sieht einen belebten, zentralen Platz mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten. Egal ob shoppen, Mittagessen mit den Kolleginnen oder Nachbarn plaudern oder einfach nur in der Sonne verweilen - all das wird hier möglich sein“, freut sich Bezirksvorsteher der Leopoldstadt Karlheinz Hora.
Die Fassaden der geplanten Gebäude werden unterschiedlich, abwechslungsreich und teilweise begrünt gestaltet und dabei Bezüge sowohl zum bereits bestehenden VIERTEL ZWEI als auch zum WU-Campus nehmen.

Für das sich anschließende Baufeld Richtung Prater, neben der denkmalgeschützten Tribünen der Trabrennbahn wurde der Entwurf des Grazer Architekturateliers von Thomas Pucher ausgewählt. Pucher erhielt jüngst auch den Zuschlag für den ersten Teil des Grazer Stadtentwicklungsgebietes Reininghausgründe.

Parklandschaft und Offenheit

„Thomas Pucher hat die Jury mit einem einzigartigen Ansatz überzeugt: Er greift das Thema Wald auf und holt den Grünraum des Praters auf ganz besondere Weise tief in das neue Viertel hinein. Die runden Wohnpunkte scheinen in ihrer lockeren Setzung nicht nur im Grünraum zu stehen, sondern werden selbst zu landschaftsbildenden Elementen, die mit den umgebenden Bäumen eine Synergie eingehen“, erläutert Bernd Vlay, Architekt und Vorsitzender der Wettbewerbsjury.

Pucher sieht in seinem Entwurf eine Parklandschaft vor, die ausgehend vom Prater gleichsam durch das neue Quartier fließt. Zentrales Element sind dabei Bäume, gleichzeitig nimmt die Dichte an Gebäuden Richtung Prater sensibel ab.

Schwerpunkt in diesem Teil des erweiterten VIERTEL ZWEI wird der Wohnraum sein. Das Wegenetz ermöglicht den zukünftigen Bewohnern und Nutzerinnen, sich den Freiraum spontan und unterschiedlich anzueignen. Spielplätze, Verweilplätze und andere Attraktionen sollen die Parklandschaft für die Besucherinnen und Bewohner bereichern.

Terrassen für jede Wohnung

Alle Gebäude werden mit einem Ring von Terrassen umrahmt. Die großzügigen Terrassen, Loggien und Balkone erhöhen die Wohnqualität, bilden geschützte Freiräume für die Bewohner und eröffnen gleichzeitig den Zugang zum Außen- und Freiraum.

Die Ergebnisse des Architekturwettbewerbs werden in den nächsten Monaten direkt gegenüber der WU in einem Infocontainer der IC Projektentwicklung in einer Dauerausstellung Anrainern und Architekturinteressierten vorgestellt werden.

Mit der Bebauung kann voraussichtlich in einem Jahr nach Vorlage der Widmung durch die Stadt Wien begonnen werden. Die Bauzeit selbst soll dann laut Walter Hammertinger von der Projektentwicklungsgesellschaft kurz gehalten werden. Nicht zuletzt deshalb, um die Belastungen durch den Bau für die Anrainer möglichst gering zu halten. Wie bereits beim Bau des VIERTEL ZWEI sind hier regelmäßige Informationen an die Anrainer vorgesehen.

Die beiden Bebauungsfelder des ersten Erweiterungsschrittes haben insgesamt eine Bruttogeschossfläche von 70.000 m2. Auf das Baufeld 1 gegenüber der WU entfallen davon 44.000 m2 und auf das zweite Baufeld Richtung Tribünen 26.000 m2.

Über die IC Projektentwicklung GmbH

Die IC Projektentwicklung GmbH beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit der Entwicklung von außergewöhnlichen Büro-, Gewerbe- und Wohnimmobilien. IC Projektentwicklung ist seit dem Jahr 1998 von ihrem Sitz in Wien aus in Österreich sowie international erfolgreich tätig und seit April 2009 eines der 121 Gründungsmitglieder der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI). Ihr erfolgreichstes Projekt ist die Entwicklung des Stadtquartiers VIERTEL ZWEI in der Wiener Leopoldstadt.

Webtipp:
- www.chaixetmorel.com
- www.thomaspucher.com
- www.viertelzwei.at

Rückfragehinweis:
Sabine Ullrich
Geschäftsführerin IC Projektentwicklung GmbH
Stella-Klein-Löw-Weg 8
1020 Wien
+43-1-217 121-0
s.ullrich@icprojektentwicklung.at

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