18.03.2013, 00:00 Uhr

Augartenspitz: "Wir gehen nicht weg"

Für einen freien Zugang und einen unverbauten Augarten kämpfen Christine Schwed (l.) und Angelika Kreilinger.

Der Protest auf der Dammwiese geht weiter: Die Demonstranten kämpfen gegen eine Verbauung.

Der Streit um die Zelte vor dem Augarten dauert an. VP-Bezirksrat Paul Hefelle und FP-Bezirksvize Ernst Neuwirth wollen eine Räumung. Problem: Die Demonstranten melden regelmäßig ihre Veranstaltungen an, die Bauten sind rechtmäßig.

Demo seit 2007
"Wir gehen hier nicht weg", bekräftigt Christine Schwed, die seit 2007 für den Augarten kämpft. Täglich betreut sie die Zelte auf der Dammwiese, die als Kommunikationszentrum und Veranstaltungsort dienen.
Die 69-Jährige fühlt sich von vielen Passanten und Anrainern unterstützt. "Wir haben bereits über 15.000 Unterschriften gegen die Verbauung des Augartens gesammelt", so Angelika Kreilinger.
Sie fürchtet einen Ausbau des Flagturms und des Hauses Augarten. "Das ist die typische Salamitechnik", so Kreilinger.

Es gebe schon viele Beschwerden, dass die Zelte das Bild des Barockgartens verunstalten, so Burghauptmann Reinhold Sahl. Er ist mit den Demonstranten im Gespräch, um zu einer Lösung zu kommen.
"Wenn wir fortgehen wird der Augarten verbaut", so die Befürchtung von Christine Schwed. Ein Ende des Protests scheint nicht in Sicht.
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Karl Rescheneder aus Leopoldstadt | 01.03.2015 | 16:18   Melden
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