14.11.2017, 11:10 Uhr

Neue Sprachrohre für Stuwer- und Volkertviertel

Die Grätzelbetreuerinnen Corona Davit-Gsteu und Thekla Zechner organisieren die Grätzelforen.

Das Stuwerviertel und das Volkertviertel bekommen neue Grätzeldelegierte für das nächste Jahr. Sie fungieren als Sprachrohre für die Grätzelbewohner.

LEOPOLDSTADT. Nach der Nationalratswahl werden die Stuwer- und Volkertviertler einmal mehr zur Wahlurne gebeten. Bei dieser Wahl geht es allerdings nicht um große Politk, sondern um die sogenannten Grätzeldelegierten. Diese Delegierten sind das Sprachrohr zwischen den Grätzelbewohnern und der Gebietsbetreuung beziehungsweise der Bezirkspolitik. Die Bewohner, die für diese Aufgabe gewählt werden, sind auch im jeweiligen Grätzel zuhause. Ein Anrainer aus dem Nordbahnviertel wird folglich nicht das Sprachrohr des Stuwerviertels sein.

Neben den engagierten Bewohnern, die gewählt werden, gibt es einen Vertreter für die lokalen Unternehmen und zwei Vertreter für lokale Institutionen. Zusammen bilden sie den Grätzelbeirat. Nun wartet ein neues Jahr auf potenzielle Vertreter, die alten Delegierten legen ihr Amt nieder. Wer sich jetzt denkt: "Ich lebe schon seit Ewigkeiten im Stuwerviertel. Ich kenne das Viertel wie meine eigene Westentasche", ist genau der Richtige für diese Aufgabe. Es geht aber auch andersrum: Studenten oder Jugendliche, die sich einbringen wollen und im Stuwerviertel zuhause sind, werden auch gerne gesehen.


Wahl beim Grätzelforum

Die neuen Beauftragten werden im Zuge von Grätzelforen gewählt. Hier sind nur die Bewohner im direkten Umfeld geladen. Im Laufe des Abends stellen sich alle ehemaligen Delegierten vor und erzählen von ihren Erfahrungen im vergangenen Jahr. So wissen auch die Kandidaten der kommenden Saison, was sie erwarten könnte. Zur Wahl aufstellen, kann sich jeder noch am gleichen Abend, der im gefragten Viertel zuhause ist und sich für sein Umfeld engagieren will.

Alle, die entschlossen sind mitzumachen, müssen überzeugen. Denn wo es früher drei Vertreter plus Stellvertreter gab, wird es nur noch einen und seinen Stellvertreter geben. Grund dafür ist der Ausbau der Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Grätzeln in der Leopoldstadt. So wird es in Zukunft eigene Beauftragte für das Stuwer-, Volkert- und Nordbahnviertel sowie für Zwischenbrücken geben. Dann wird viermal im Jahr getagt und bei dieser Gelegenheit Erfahrungen ausgetauscht.

Zur Sache

Die Wahl für das Stuwerviertel findet am Donnerstag, 30. November um 18 Uhr im Grätzelzentrum am Max-Winter-Platz statt. Die Volkert- und Alliiertenviertler werden natürlich auch zur Urne gebeten. Sie wählen am Montag, 20. November um 18.30 Uhr, im Jugendzentrum "j.at" am Volkertplatz 8a.
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