Renaturierung Liesingbach
Bauarbeiten schreiten zügig voran

Der Liesingbach wird an die klimatischen und wachstumsbedingten städtischen Veränderungen angepasst.
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  • Der Liesingbach wird an die klimatischen und wachstumsbedingten städtischen Veränderungen angepasst.
  • Foto: MA 45
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Mehr Hochwassersicherheit, bessere Gewässerqualität und Grünbereiche für die Anrainer bringt das neue Großprojekt „Integrativer Hochwasserschutz Liesingbach“, das die Stadt Wien im Herbst gestartet hat.

LIESING. Nach Fertigstellung des Großprojektes  wird der gesamte Liesingbach auf Wiener Stadtgebiet ein naturnah gestalteter, hochwassersicherer, ökologisch aufgewerteter Bach sein. Grünräume entlang des Gewässers werden vergrößert oder geschaffen.

Dadurch soll der Liesingbach an die klimatischen und wachstumsbedingten städtischen Veränderungen angepasst werden. Für die Anrainer des Liesingbaches bedeutet das Vorhaben einen Zugewinn an wertvollem, neuem Grünraum am Wasser.

Alte Pflasterung wird recycelt

Anfang Oktober starteten die Bauarbeiten am ersten Teilstück. Es handelt sich dabei um einen rund 300 Meter langen Bachabschnitt beginnend am Liesinger Platz zwischen Karl-Sarg-Gasse und Rudolf-Waisenhorn-Gasse.

Mit Ende November starteten die Arbeiten einer Steinbrecher-Anlage. Diese Maschine bricht die entnommenen Pflastersteine des Bachbetts in kleine Stücke. Das zerkleinerte Material wird als Baumaterial weiterverwendet und wieder als Unterlage für das neue Kanalrohr und in die Sohle des Liesingbaches eingebracht. Dieses umweltschonende Recycling verhindert den aufwändigen Abtransport der Steine und die damit verbundenen Lkw-Fahrten.

Die entnommenen Pflastersteine des Bachbetts werden als Baumaterial weiter verwendet.
  • Die entnommenen Pflastersteine des Bachbetts werden als Baumaterial weiter verwendet.
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Die neue Sohle des Liesingbaches wird verbreitert und naturnah umgestaltet. Anstelle der Steinpflasterung werden Schotter und natürliches Sohlsubtrat eingebracht. Im Bachlauf entstehen kleine Buchten und Flachwasserbereiche. Im Uferbereich wird natürliches Sediment eingebracht. Steine und Wurzelstöcke werden versetzt und Weidenstecklinge gepflanzt. Die Weidenhölzer sollen eine rasche Sicherung der Böschung gewährleisten.

Alle Infos unter www.wien.gv.at

Der Liesingbach wird an die klimatischen und wachstumsbedingten städtischen Veränderungen angepasst.
Die entnommenen Pflastersteine des Bachbetts werden als Baumaterial weiter verwendet.

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