Confiserie Heindl
Fair Trade als Zukunftsmodell (mit Video)

Traore Ousmane ist Kakao-Bauer an der Elfenbeinküste
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  • hochgeladen von Ernst Georg Berger

Das vergangene Geschäftsjahr war eines der erfolgreichsten seit Bestehen des Unternehmens Confiserie Heindl.

LIESING. Im vergangenen Geschäftsjahr konnte die Heindl-Gruppe ein Umsatzplus von rund 1,5 Millionen Euro erzielen. Der Gesamt-Umsatz lag dabei bei rund 26,5 Millionen Euro. Ein Erfolg, den die Unternehmer-Familie auch als Verpflichtung sieht.

Im Rahmen des Bilanz-Pressefrühstücks begrüßten Walter und Andreas Heindl auch Traore Ousmane, einen Kakao-Bauern der Fairtrade-Kakao-Kooperative ECAKOOG an der Elfenbeinküste sowie Hartwig Kirner, den Geschäftsführer von Fairtrade Österreich. Der Grund für den zumindest für die Anwesenden unerwarteten Besuch war die Nachricht, dass Heindl seit 2014 ausschließlich auf Fair-Trade-Kakao setzt. 

"Wir sehen das als Verpflichtung. Es geht darum, dass bei einem guten Produkt auch der Produzent einen fairen Lohn erhält", erklärt Walter Heindl. Seiner Schätzung nach werden seine Produkte im Schnitt zwischen drei und vier Prozent teurer, aber er denkt, dass es das den Kunden wert ist. Sollte es auch, denn Traore Ousmane erzählt aus erster Hand, was Fair Trade in seiner Heimat möglich gemacht hat.

"Dank des fairen Handels können wir von unserer Arbeit nicht nur leben, nein, unser ganzes Dorf profitiert davon. So wurden zum Beispiel Brunnen gebaut, eine Schule errichtet und wir sind krankenversichert", erzählt der Kakao-Bauer, dessen Vater bereits vor 55 Jahren begonnen hat, die köstliche Bohne anzubauen.

Neues Siegel für Heindl

Möglich wurde der Umstieg auf Fair Trade-Kakao erst durch die Einführung eines neuen Modells inklusive eines neuen Siegels - dem Fair-Trade-Kakaoprogramm. "Das neue Fair-Trade-Kakaoprogramm ist für Heindl und Pischinger maßgeschneidert, denn es ermöglicht, einen der wichtigsten Rohstoffe – Kakao – aus fairem Anbau zu beziehen und dennoch alle anderen Rohstoffe, die von heimischen Lieferanten bezogen werden können, wie etwa Zucker, Liköre, Marmeladen sowie Weizen- und Sojamehl, auch tatsächlich regional einzukaufen", so Andreas Heindl.

Mit diesem Schritt trägt Heindl dazu bei, dass unter anderem die Kakao-Bauern in Westafrika und Ecuador für ihre Produkte einen fairen Preis erhalten, was ihnen ein höheres Maß an Selbstbestimmung und somit ein besseres Leben ermöglicht. Etwas mehr zu bezahlen macht sich in diesem Fall wirklich bezahlt.

Alle Infos dazu gibt es auf www.heindl.co.at

Autor:

Ernst Georg Berger aus Hernals

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