06.06.2017, 11:32 Uhr

Elisenstraße: Die Schlaglochpiste wird saniert

Das ist keine kleine Unebenheit mehr: Ein Schlagloch und ein kaputter Kanaldeckel folgen direkt aufeinander.

Die Liesinger Straße ist kein Spaß für Stoßdämpfer. Sie steht jedoch bereits auf dem Bauplan des Bezirks.

LIESING. Sie müssen oft durch die Elisenstraße? Hoffentlich haben Sie gute Stoßdämpfer. Beim bz-Lokalaugenschein präsentiert sich die Straße jedenfalls in keinem sehr guten Zustand. Insbesondere im Abschnitt zwischen der Oberen Aquäduktgasse und der Welschgasse sind einige Schlaglöcher zu finden, die dem Fahrzeug gefährlich werden könnten.

Per Leserbrief beschwert sich Anrainer Robert Pfeffer über den Zustand der Asphaltierung: "Schlagloch an Schlagloch, schief und tief sitzende Kanaldeckel." Die Elisenstraße sei kaum befahrbar. Mehr noch treffe das auch auf Teile der Ketzergasse zu – besonders im Abschnitt zwischen Karl-Wirt und der Unterführung von der Mann-City. Die beiden Straßen wären kaum befahrbar und ein Ausweichen würde nicht gehen, ohne den Gegenverkehr zu gefährden.

Der Vorwurf von Pfeffer: Kaputte Stoßdämpfer wären eben nicht so interessant wie gelegentliche Wasserpfützen auf Radwegen. Eine Anklage, die jedoch schwer haltbar ist. Die zuständige MA 28 (Straßenbau) will sich die Elisenstraße ehestmöglich anschauen: "Die auf dem Foto ersichtlichen Fahrbahnschäden werden dieser Tage von uns behoben", sagt Pressesprecher Matthias Holzmüller. Grundsätzlich sei der verkehrssichere Zustand jedoch gegeben, eine großflächige Fahrbahnerneuerung sei laut MA 28 derzeit nicht vorgesehen.

Bezirk prüft Straße

Auf Nachfrage bei der Bezirksvorstehung zeigt man sich auch sehr interessiert an der Schlagloch-Causa. "Wir werden uns das anschauen und bei größeren Schlaglöchern diese sofort reparieren lassen", sagt Wolfgang Ermischer. Darüber hinaus stehe die Elisenstraße sehr wohl am Bauprogramm für das nächste oder übernächste Jahr. Die Straße sei allerdings sehr lang und könne immer nur abschnittsweise saniert werden. Mit welchem Abschnitt begonnen werde, soll noch geprüft werden. Vor Ort stimmt eine Anrainerin zu: Nicht nur die Straße wäre in einem denkwürdigen Zustand, auch die Gehsteige würden wieder einmal ein bisschen Asphalt benötigen.
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