14.12.2017, 22:40 Uhr

Wien ist anders

Wien wurde als unfreundliche Metropole gewählt und mich als Wiener würde dieses auch nicht mehr wundern.
Haben wir Wiener uns gefragt warum dieses so ist oder wollen wir in diesen Trott weiterleben? Lieben wir die schlechte Schlagzeile oder möchten wir daran arbeiten und etwas besser zu machen?
Nichts wird geschehen, den der Wiener war schon immer ein Nörgler, wobei er sich früher, egal ob in einen anderen Bundesland oder im Urlaub sich zu benehmen wusste, nur dieses ist leider verloren gegangen!
Ich merke es jedes Mal wenn ich Unterwegs bin und ich bin viel unterwegs. Egal ob in anderen Metropolen der Welt oder auf Wandertrails innerhalb von Österreich. Hier beginnen schon mal einige Probleme, den der Wiener oder der Frischluftdebatte so wie er gerne von den Einheimischen an den Trails genannt wird kann sich oder möchte sich nicht anpassen und benötigt laufend angestellte. Sollte es nach dem Wiener gehen, möchten Sie immer recht haben, den unter dem Motto, ich Zahle, ich Schafe an. Warum ist denn das so, schon in der Schule oder im Elternhaus haben wir früher BENEHMEN gelernt, auf die Natur acht zu geben und vieles mehr. Wir Wiener sind durch unsere Wiener Stadtwanderwege stark verwöhnt, alle Kilometer eine Sitzbank und einen Mistkübel, die in anderen Hochregionen nicht vorhanden sind. Nur der Wiener sieht dies nicht ein, was mich wundert, denn rauftragen tun Sie alle das doppelte Gewicht, aber runter tragen möchte es keiner! Auch in den Schutzhütten glauben die Frischluftdebatten den Mist den Sie mitgenommen haben liegen lassen zu können, was aber der Hüttenwirt verweigert. Glauben die Wiener wirklich, dass sich alles nur um diese Wiener Bevölkerung richtet? Dies sind immer oder leider die laufenden Streitpunkte auf einer Hütte. Die Hüttenwirte müssen das auch selbst runtertragen, da keine Müllabfuhr raufkommt.
Aber auch in der eigenen Stadt mangelt es an benehmen, es beginnt schon alleine in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Heute schaut jeder in sein Handy anstatt auf die anderen Passanten aufzupassen. Austeigen lassen gehört in der U-Bahn schon zu einer aussterbenden Freundlichkeit. Jeder will eigentlich nur mehr der erste sein. Sitzt man mal auf einen Kaffee beim seinem Bäcker ums Eck, hört man in den frühen Morgenstunden keinen „Guten Morgen“ durch die Kundschaft. Warum hat sich unsere Zeit so negativ geändert?
Eigentlich traurig, wenn man dies jeden Tag aufs Neue mitbekommt. Ich glaube dass es berechtigt ist, dass Wien die unfreundlichste Stadt ist und ich glaube das sich dies nicht so schnell ändern wird.
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