12.10.2017, 17:38 Uhr

Aggressive Parteiwerbung vor Liesinger Schulen

Verteilaktion der Sozialistischen Jugend
Alle Wahlen wieder:

Derzeit sorgt die aggressive Wahlwerbung der Sozialistischen Jugend (SJ) vor Liesinger Schulen für Aufregung.

Konkret, beobachteten besorgte Eltern, wie Jugendliche vor dem GRG 23 in der Anton-Baumgartner-Straße in Liesing, Schülerkalender und Pickerl der Sozialistischen Jugend (SJ) gegen Sebastian Kurz und HC Strache verteilten – leider kein Einzelfall.

Solche Verteilaktionen vor Schulen sind zwar nicht verboten, doch stellt sich die Frage, ob der Wahlkampf unbedingt auch noch vor unseren Schulen ausgetragen werden muss.

Dass an Schulen politische Bildung gelehrt wird, ist wichtig. Schüler sollen durch gezielte politische Bildung, das politische System in Österreich verstehen lernen. Von der Entstehung eines Gesetzes über die Bedeutung des Parlamentarismus bis hin zur Bürgerbeteiligung – all das gehört zu einer grundlegenden Allgemeinbildung.

Da braucht es nicht noch fragwürdige Verteilaktionen, deren einziger Zweck nicht die Bildung, sondern die Beeinflussung ist.

Bei Lehrer, Schülern und Eltern sorgt diese Art der aggressiven Werbung jedenfalls für Aufregung, denn solche Aktionen haben vor Schulen nichts verloren!
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Karl B aus St. Veit | 14.10.2017 | 19:02   Melden
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