10.10.2017, 15:28 Uhr

Geschäftesterben - der schleichende Tod des Einzelhandels

Symbolfoto
Der schleichende Tod des Einzelhandels

In den letzten Jahren mussten etliche Traditionsgeschäfte in Liesing, die Rollbalken herunterlassen. Mitschuldig an dieser Entwicklung ist die Politik, die kleinen Unternehmern einen Prügel nach dem anderen vor die Füße wirft, von der hohen Sozialversicherung bis hin zu den Registrierkassen. Auch das "moderne" Kaufverhalten der Konsumenten, mit dem "grenzenlosen" Onlinehandel, macht es für den niedergelassenen Einzelhändler immer schwieriger auf dem Markt zu bestehen. Zwar sind durch den Onlinehandel neue Arbeitsplätze entstanden, im Gegenzug aber auch viele verloren gegangen.

Große wachsen - Kleine sterben aus

Während es für Einstandortunternehmen immer schwieriger wird, profitieren die großen Handelsketten, für die auch hohe Mieten keine Rolle spielen. Ebenso zählen Einkaufszentren zu den Gewinnern. Diese punkten vor allem durch einen vielfältigen Branchenmix und diversen Annehmlichkeiten wie Gratisparkplätzen.

Keine Parkplätze - keine Kunden

Ein nicht zu unterschätzender Faktor sind die oft fehlenden Parkplätze vor den Geschäften, die für Gewerbetreibende durchaus existenzgefährdende Folgen haben können.
Kunden, die keine Parkplätze finden, weichen häufig auf Einkaufszentren mit Parkplätzen und Parkhäusern aus. Die Liesinger Gewerbetreibenden sind durch die nahe gelegene "Shopping City Süd" und dem "Riverside" besonders stark betroffen. Umso unverständlicher, wenn immer mehr Parkstreifen für Radwege geopfert werden.

Der Abbau bürokratischer Hürden ist für die FPÖ ebenso ein Ziel, wie die Senkung von Steuern und Lebenserhaltungskosten.

Denn der beste Garant für eine gesunde Wirtschaft ist, wenn den Menschen mehr Geld zum Leben bleibt!
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