Leitspital
Ab September wird die Bodenbeschaffenheit untersucht

Hier liegt das bevorzugte Grundstück für das Leitspital in der Gemeinde Stainach-Pürgg.
  • Hier liegt das bevorzugte Grundstück für das Leitspital in der Gemeinde Stainach-Pürgg.
  • Foto: Gemeinde Stainach-Pürgg
  • hochgeladen von Christoph Schneeberger

ÖVP und SPÖ bestätigen in einer gemeinsamen Aussendung, dass das Leitspital wie geplant bis 2025 in Stainach-Pürgg gebaut wird.

„Es geht um die beste Gesundheitsversorgung für die Menschen im Bezirk Liezen. Da ist es letztlich nicht entscheidend, ob das Leitspital Liezen 2025 einige Meter weiter südlich oder nördlich steht. Entscheidend ist, dass die Steirerinnen und Steirer die Gewinner des Gesundheitsplans 2035 sind“, betonen Gesundheitslandesrat Christopher Drexler und Finanzlandesrat Anton Lang.

Nötige Bodenbeprobungen ab September

Im Juli hat das Land Steiermark die Options- und Baurechtsverträge für ein Grundstück abgeschlossen, auf dem das Leitspital Bezirk Liezen entstehen soll. Es handelt sich um eine Fläche südlich des Bahnhofes in Stainach. Ab September finden Bodenbeprobungen am ausgewählten Grundstück statt. Diese Bohrungen sind natürlich erst möglich, wenn die entsprechenden Verträge mit den Grundstückseigentümern abgeschlossen sind.

Landesregierung gibt Kostengarantie ab

Diese Beprobungen am Grundstück sind notwendig, um die genaue Beschaffenheit der Fläche zu klären. „Damit wird sichergestellt, dass der Kostenplan von ca. 250 Millionen Euro (Anm.: Preisbasis 2018) eingehalten wird. Wir geben eine Kostengarantie ab. Denn sollte sich tatsächlich herausstellen, dass der Bau auf dieser Fläche wegen der Bodenbeschaffenheit die budgetären Planungen übersteigen würde, werden wir ein anderes Grundstück auswählen“, so Drexler und Lang.
Zur Erinnerung: Es gibt im Raum Stainach-Pürgg sechs Grundstücke zur Auswahl. Drei wurden als besonders geeignet hervorgehoben. Für die gegenständliche Fläche wurde ein Options- und Baurechtsvertrag geschlossen. Sollte es tatsächlich nicht bebaubar sein, hätte dies keine negativen finanziellen Auswirkungen.

Experten sind am Wort

Bei einer solchen Fläche, die für einen Großbau wie ein Krankenhaus benötigt wird, kann es auch zu Hindernissen kommen. Es hat in den letzten Monaten auch immer wieder Gerüchte dahingehend gegeben. „Wir gehen davon aus, dass das jetzt ausgewählte Grundstück bebaubar ist. Entsprechende Expertise haben wir auch schon im Vorfeld der Auswahl eingeholt. Alles andere ist derzeit Spekulation. Außerdem werden wir das Projekt selbstverständlich dem Landesrechnungshof zur Projektkontrolle übergeben, um ein laufendes Kosten-Monitoring sicherzustellen“, führen Drexler und Lang aus.
Die beiden Landesräte fügen hinzu: „Es geht in keiner Weise darum, ein bestimmtes Grundstück durchzudrücken. Wenn die genaue fachliche Expertise über die Bodenbeschaffenheit und eine damit zusammenhängende Kostenschätzung vorliegen, werden wir gemeinsam die weitere Vorgehensweise entscheiden.“

Autor:

Christoph Schneeberger aus Liezen

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