Der Bosrucktunnel wurde eingenebelt

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ARDNING. Gut eine Woche vor der Freigabe der zweiten Röhre des Bosrucktunnels wurde vergangenen Samstag eine groß angelegte Alarmübung abgehalten.
Rund 250 Einsatzkräfte der Feuerwehr, Rettung, Polizei und ASFINAG übten im Tunnel, der die beiden Bundesländer Steiermark und Oberösterreich miteinander verbindet, für den Ernstfall.

Realistische Szenarien

Übungsannahme war ein Zusammenprall mehrerer LKWs im Tunnel mit Brandentwicklung sowie ein Auffahrunfall zweier PKW, der sich im Zuge des entstehenden Staus ereignete. "Zwei durchaus realistische Szenarien, mit denen jeden Tag in Österreichs Tunneln zu rechnen ist", erklärt die Organisatorin, Dagmar Jäger, von der ASFINAG. Zu Übungszwecken wurde hierfür der Rauch mit Nebelmaschinen simuliert, während die Tunnelventilatoren, die im Ernstfall den Rauch schnell absaugen würden, bewusst außer Betrieb genommen wurden.
Für die beteiligten Feuerwehren, unter ihnen die einsatzleitende FF Ardning, galt es, den Fahrzeugbrand, der zu einer starken Rauchentwicklung führte, zu bekämpfen sowie etwa 15 Verletzte zu finden und zu versorgen, um sie schließlich den Einsatzkräften der Rettung zu übergeben.

Kennenlernen des Tunnels

Ziel dieser Übung war es, die Fluchtwege und die Notrufeinrichtungen des neu ausgebauten Tunnels kennen zu lernen. So besitzt der Bosrucktunnel 11 sogenannte Querschläge, die die beiden Tunnelröhren miteinander verbinden und teilweise auch mit Einsatzfahrzeugen befahrbar sind und 43 Notrufnischen, die bei der Alarmierung im Ernstfall wertvolle Zeit ersparen können. "Ein über die Notrufnische abgesetzter Notruf, erreicht die Tunnelzentrale viel schneller, als ein Notruf über Handy", betonen Verantwortliche der ASFINAG.

Die WOCHE sucht die beliebteste Feuerwehr

Autor:

Markus Röck aus Liezen

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