Fehlalarm und kaum einer hat es bemerkt

Zivilschutz-Fehlalarm blieb beinahe unbemerkt.
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Am Dienstag, den 25. September, um 14.30 Uhr, kam es aufgrund eines technischen Defektes zur Auslösung des Zivilschutzalarmes in der Stadt Liezen. Die Bevölkerung wurde umgehend über Social Media und auf der Homepage des Bereichsfeuerwehrverbandes Liezen über den Fehlalarm informiert, Behörden und Medien via Aussendung sofort in Kenntnis gesetzt.

Wenig Reaktionen

Der Fall zeigt jedoch anschaulich, dass das Bewusstsein der Menschen, im Falle eines Zivilschutzalarms richtig zu handeln, leider nur sehr begrenzt ausgeprägt ist. So gingen bei der Bereichswarnzentrale "Florian Liezen" nur zehn Anrufe ziviler Personen ein, um sich zu informieren, obwohl in der Bezirkshauptstadt mehrere tausend Menschen leben und arbeiten.

"Heile Welt"

Das Alltagsleben in Liezen wurde durch den Zivilschutzalarm jedenfalls kaum beeinträchtigt. Zu sicher ist beziehungsweise scheint unsere "heile Welt in Österreich" in Friedenszeiten zu sein, jedoch sind jederzeit mehrere Szenarien denkbar, welche einen Zivilschutzalarm zur Folge haben könnten: ein Gefahrgutunfall auf der Straße bis zum Industrieunfall mit Schadstoffaustritt in einem Werk oder ein Atom-#+unfall benachbarter Staaten. Es ist daher absolut notwendig, bewusstseinsfördernde Maßnahmen zu ergreifen, damit im Ernstfall rasch und richtig reagiert wird – zur eigenen #+Sicherheit.

Der Zivilschutzprobealarm wird einmal jährlich ausgelöst und zwar von der Bundeswarnzentrale, der nächste findet übrigens bereits am Samstag, den 6. Oktober 2018, statt. Sämtliche Feuerwehr-Rüsthäuser sind an diesen Samstagen besetzt und die Kameraden melden nach dem Signal "Entwarnung" nacheinander an die Bereichsfeuerwehrzentrale, ob die Sirenen ordnungsgemäß auch funktioniert haben.

Wozu Probealarme?

Die Probealarme, dazu zählt auch der wöchentliche Alarm am Samstag um 12 Uhr, dienen auch dazu, um die flächendeckende Beschallung der wachsenden Siedlungsgebiete nicht aus den Augen zu verlieren.

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