Erfreuliches Ergebnis
Großangelegte Gamszählung im Nationalpark Gesäuse
- Die Anzahl der Rudel sind gegenüber dem Vorjahr wieder leicht angestiegen.
- Foto: Nationalpark Gesäuse/Herbert Wölger
- hochgeladen von Christoph Schneeberger
Obwohl derzeit dem König des Waldes – dem Rothirsch mit seinem majestätischen Brunftruf – die Bühne in den Gesäusewäldern zu gehören scheint, galt dennoch letzte Woche die alljährliche Zählung der eigentlichen Charakterwildart des Gesäuses, dem Gamswild.
Um Doppelzählungen zu vermeiden, wurde genau zur selben Zeit, vom frühen Vormittag bis mittags, in 30 speziell ausgewählten Revierteilen von Berufsjägern und Förstern der Steiermärkischen Landesforste, Mitarbeitern des Grabnerhofes und des Nationalparks Gesäuse Gamswild gezählt. Die Ergebnisse waren mehr als zufriedenstellend: Die Anzahl der Rudel und die Rudelstärke sind gegenüber dem Vorjahr wieder leicht angestiegen, darunter erfreulich viele starke Kitze in gutem Gesundheitszustand.
„Alte Böcke ließen sich allerdings kaum blicken. Sie dürften sich an diesem sonnigen und heißen Herbsttag in ihre schattigen Latscheneinstände zurückgezogen haben“, vermutet Hegemeister und Forstdirektor Andreas Holzinger.
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